Die Sprache als Brücke, um sich emotional verbunden zu fühlen
Eigentlich ist es unmöglich, dieses Buch zu bewerten. Zu persönlich und intim sind die Gedanken und Gefühle, die Sebastian Becker teilt. Sie brauchen keine Bewertung und auch keine Erklärung. Hier darf alles so sein, wie es ist – ohne dass etwas zerredet oder analysiert werden muss.
Was ich deshalb lediglich beschreiben kann, ist der Eindruck, den dieses Buch bei mir hinterlassen hat. Sebastian Becker findet sprachlich eine Brücke, um seine Gefühle und Erinnerungen zu transportieren. Auf dieser Brücke kann man sich begegnen, verweilen oder auch einfach weitergehen. Alles darf sein.
Schon das „Vorweg“ hat mich nachdenklich gemacht. Besonders der Satz „Der Rest ist so wahr, wie ich es hinbekommen habe.“ ist mir im Gedächtnis geblieben. Für mich steckt darin eine große Reflexion: Jeder Mensch erlebt und erinnert eine Situation auf seine ganz eigene Weise – es gibt immer nur die persönliche Variante einer Wahrheit.
Überhaupt gelingt es dem Autor gut, Emotionen bildhaft zu vermitteln. Gerade das, was tief schmerzt, in Worte zu fassen, ist alles andere als leicht.
Bei mir hat die Lektüre vor allem eines hinterlassen: den Wunsch, die Liebe zu meinen Mitmenschen offener und direkter zu zeigen. Wir haben im Leben so viele Möglichkeiten, einander zu sagen und zu zeigen, was uns verbindet. Aber wir haben dafür nur solange Zeit, wie das Fenster des Lebens geöffnet ist.
Was ich deshalb lediglich beschreiben kann, ist der Eindruck, den dieses Buch bei mir hinterlassen hat. Sebastian Becker findet sprachlich eine Brücke, um seine Gefühle und Erinnerungen zu transportieren. Auf dieser Brücke kann man sich begegnen, verweilen oder auch einfach weitergehen. Alles darf sein.
Schon das „Vorweg“ hat mich nachdenklich gemacht. Besonders der Satz „Der Rest ist so wahr, wie ich es hinbekommen habe.“ ist mir im Gedächtnis geblieben. Für mich steckt darin eine große Reflexion: Jeder Mensch erlebt und erinnert eine Situation auf seine ganz eigene Weise – es gibt immer nur die persönliche Variante einer Wahrheit.
Überhaupt gelingt es dem Autor gut, Emotionen bildhaft zu vermitteln. Gerade das, was tief schmerzt, in Worte zu fassen, ist alles andere als leicht.
Bei mir hat die Lektüre vor allem eines hinterlassen: den Wunsch, die Liebe zu meinen Mitmenschen offener und direkter zu zeigen. Wir haben im Leben so viele Möglichkeiten, einander zu sagen und zu zeigen, was uns verbindet. Aber wir haben dafür nur solange Zeit, wie das Fenster des Lebens geöffnet ist.