Du fehlst!
Sebastian Becker schreibt in „Und es wird trotzdem wieder Sommer werden“ über die Trauer um seinen geliebten Vater und wie es ihm gelang trotz des schmerzlichen Verlusts weiterzuleben.
Es ist ein sehr persönliches Buch. Der Autor beschreibt, wie schwer ihn der plötzliche Tod seines Vaters getroffen hat, wie seine Welt zum Stillstand kam, wie die Trauer bei ihm einzog, als ungebetener Gast, als neue Mitbewohnerin, und sich in seinem Leben breitmachte. Sie saß neben ihm auf dem Sofa, trank mit ihm morgens Kaffee, lehnte an der Tür und schaute zu ihm herüber, sie kam und ging wie es ihr passte und er hatte aufgehört sich über ihr Kommen und Gehen zu wundern.
Sebastian Becker erinnert sich an kleine liebevolle Episoden mit seinem Vater, was sie beide zusammenerlebten, wie er ihn sah und wie er diesen Mann liebte und verehrte. Er schreibt zum Teil humorvoll. Damit nimmt er dem Roman ein bisschen die Schwere. Er zeichnet wunderschöne Bilder, von den Socken des Vaters, von Sonnenblumen, von Vater- und Sohn-Gesprächen. Doch man liest auch Bedauern heraus, was der Sohn den Vater eigentlich noch hätte alles Fragen wollen, was er mit ihm noch hätte erlebt wollen. Und richtig, die besten Geschichten schreibt das Leben manchmal nicht zu Ende.
Besonders beeindruckend ist, wie Becker es schafft, die Schwere des Themas mit kleinen Momenten von Wärme und Humor zu durchbrechen. Die Bilder, die er zeichnet – von bunten Socken, Sonnenblumen und stillen Augenblicken – wirken lange nach und lassen einen das Buch nicht einfach weglegen.
Das schönste und hoffnungsvollste Zitat: Ich glaube, man darf nach dem Tod einer geliebten Person für immer traurig sein, aber nicht für immer unglücklich.
Und Carline Wahl, die Autorin von „22 Bahnen“ sagt:
„Ich habe geweint und gelacht und wollte danach allen Menschen, die ich liebhabe, sagen, dass ich sie liebhabe. Vor allem denjenigen, denen ich es fast nie sage.» Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.
Fazit: Ein Buch, dass trotz all der Schwere Hoffnung macht.
Es ist ein sehr persönliches Buch. Der Autor beschreibt, wie schwer ihn der plötzliche Tod seines Vaters getroffen hat, wie seine Welt zum Stillstand kam, wie die Trauer bei ihm einzog, als ungebetener Gast, als neue Mitbewohnerin, und sich in seinem Leben breitmachte. Sie saß neben ihm auf dem Sofa, trank mit ihm morgens Kaffee, lehnte an der Tür und schaute zu ihm herüber, sie kam und ging wie es ihr passte und er hatte aufgehört sich über ihr Kommen und Gehen zu wundern.
Sebastian Becker erinnert sich an kleine liebevolle Episoden mit seinem Vater, was sie beide zusammenerlebten, wie er ihn sah und wie er diesen Mann liebte und verehrte. Er schreibt zum Teil humorvoll. Damit nimmt er dem Roman ein bisschen die Schwere. Er zeichnet wunderschöne Bilder, von den Socken des Vaters, von Sonnenblumen, von Vater- und Sohn-Gesprächen. Doch man liest auch Bedauern heraus, was der Sohn den Vater eigentlich noch hätte alles Fragen wollen, was er mit ihm noch hätte erlebt wollen. Und richtig, die besten Geschichten schreibt das Leben manchmal nicht zu Ende.
Besonders beeindruckend ist, wie Becker es schafft, die Schwere des Themas mit kleinen Momenten von Wärme und Humor zu durchbrechen. Die Bilder, die er zeichnet – von bunten Socken, Sonnenblumen und stillen Augenblicken – wirken lange nach und lassen einen das Buch nicht einfach weglegen.
Das schönste und hoffnungsvollste Zitat: Ich glaube, man darf nach dem Tod einer geliebten Person für immer traurig sein, aber nicht für immer unglücklich.
Und Carline Wahl, die Autorin von „22 Bahnen“ sagt:
„Ich habe geweint und gelacht und wollte danach allen Menschen, die ich liebhabe, sagen, dass ich sie liebhabe. Vor allem denjenigen, denen ich es fast nie sage.» Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.
Fazit: Ein Buch, dass trotz all der Schwere Hoffnung macht.