Ein Buch über Trauer
Das Cover hat mich erstmal gar nicht angesprochen, aber ich bin froh, dass ich es trotzdem gelesen habe!
Kenne den Autor schon über seinen Instagram Kanal & liebe es, dass zwischendrin seine kleinen Texte in der iconic Schriftart vorkommen.
Das Thema schreckt mich grundsätzlich immer ein bisschen ab, aber hier war es so schön umgesetzt. Ich hatte weder das Gefühl, dass etwas zu stark betont wurde, noch wurden Dinge im Nachhinein romantisiert und überzogen dargestellt. Es fühlte sich einfach ehrlich, reflektiert und nahbar an, seine persönliche Erfahrung mit Trauer. Ich fand aber es ging um noch so vieles mehr: um Trauer da sein zu lassen, um das Gefühl von großer Angst und wie sie sich verhält, um Selbstverlust und Selbstwirksamkeit, um die Einseitigkeit aber auch die Komplexität von Eltern-Kind-Beziehungen. Man merkt dabei, dass der Autor sich schon viel mit sich selbst auseinandergesetzt hat und das, was er daraus macht, ist total schön und heilsam. Ich kann das Buch sowohl Personen empfehlen, die aktiv trauern, als auch Personen, die jemals getrauert haben oder auch gar keinen Bezug zu dem Thema bisher haben. Irgendwann wird Trauer wohl für jeden relevant, das Buch ist ein schöner Einblick darin- und das in einer Kultur, die sonst sehr verhalten, unsicher und vermeidend mit Trauer umgeht.
Kenne den Autor schon über seinen Instagram Kanal & liebe es, dass zwischendrin seine kleinen Texte in der iconic Schriftart vorkommen.
Das Thema schreckt mich grundsätzlich immer ein bisschen ab, aber hier war es so schön umgesetzt. Ich hatte weder das Gefühl, dass etwas zu stark betont wurde, noch wurden Dinge im Nachhinein romantisiert und überzogen dargestellt. Es fühlte sich einfach ehrlich, reflektiert und nahbar an, seine persönliche Erfahrung mit Trauer. Ich fand aber es ging um noch so vieles mehr: um Trauer da sein zu lassen, um das Gefühl von großer Angst und wie sie sich verhält, um Selbstverlust und Selbstwirksamkeit, um die Einseitigkeit aber auch die Komplexität von Eltern-Kind-Beziehungen. Man merkt dabei, dass der Autor sich schon viel mit sich selbst auseinandergesetzt hat und das, was er daraus macht, ist total schön und heilsam. Ich kann das Buch sowohl Personen empfehlen, die aktiv trauern, als auch Personen, die jemals getrauert haben oder auch gar keinen Bezug zu dem Thema bisher haben. Irgendwann wird Trauer wohl für jeden relevant, das Buch ist ein schöner Einblick darin- und das in einer Kultur, die sonst sehr verhalten, unsicher und vermeidend mit Trauer umgeht.