In stiller Anteilnahme
Sebastian Becker erinnert sich – an seinen Vater und an sein eigenes Leben nach dessen Tod. Das Buch besteht aus kurzen Texten, die von einzelnen handgeschrieben Sätzen unterbrochen werden, jeweils versehen mit der Zeichnung von Blumen. Einer davon lautet. „Leben ist immer was aufräumen müssen und dann ist man tot.“
Obwohl er sich die künstlerische Freiheit nimmt, Personen oder Ereignisse anzupassen, wirken die Schilderungen sehr persönlich und authentisch. Dabei muss gar nicht jede Äußerung einen tieferen Sinn ergeben, doch ein Gefühl drückt sie aus. Wir erleben den Autor verletzlich, wie er sein Inneres nach außen kehrt. „Ich würde gern noch mal mit ihm Auto fahren, an den Dörfern vorbei, und ihm all die Fragen stellen.“
Mich hat das Buch berührt, weil es Worte für die Trauer findet und tatsächlich Hoffnung in ihnen mitschwingt. Zugleich erinnert es mich daran, dass ich mich, bevor ich mich selbst mit einer solchen Situation auseinandersetzen muss, dem Jetzt widmen und es auskosten kann, solange das möglich ist.
Obwohl er sich die künstlerische Freiheit nimmt, Personen oder Ereignisse anzupassen, wirken die Schilderungen sehr persönlich und authentisch. Dabei muss gar nicht jede Äußerung einen tieferen Sinn ergeben, doch ein Gefühl drückt sie aus. Wir erleben den Autor verletzlich, wie er sein Inneres nach außen kehrt. „Ich würde gern noch mal mit ihm Auto fahren, an den Dörfern vorbei, und ihm all die Fragen stellen.“
Mich hat das Buch berührt, weil es Worte für die Trauer findet und tatsächlich Hoffnung in ihnen mitschwingt. Zugleich erinnert es mich daran, dass ich mich, bevor ich mich selbst mit einer solchen Situation auseinandersetzen muss, dem Jetzt widmen und es auskosten kann, solange das möglich ist.