jeder Herbst verspricht den Frühling

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tinebiene Avatar

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"Ich glaube, man darf nach dem Tod einer geliebten Person für immer traurig sein, aber nicht für immer unglücklich."
Ein wunderschönes Buch über Verlust, Trauer und die Hoffnung wiederfinden.
Mit Ende 20 verliert der Autor plötzlich seinen Vater, und nimmt einen mit auf die Reise in seine Welt vor und nach dem Ereignis.
Was dabei sofort auffällt, ist sein ehrlicher Schreibstil, und die Art und Weise, wie er seine Sprache einsetzt. Ich kannte ihn bzw. seinen Instagram Account, auf dem er Poesie postet, bisher nicht, aber seine Formulierungen haben mich von der ersten Seite an sehr berührt.
Besonders gut haben mir die "Kapitelüberschrifen"/handschriftlichen Notizen gefallen, sowie die kleinen Blumen, auf die ja auch textlich mit den Sonnenblumen Bezug genommen wird.
Am Ende wird man trotz dieser schweren Thematik nicht erdrückt, sondern das Buch zeigt, dass eben auch diese Zeit vorbeigeht. Es geht nicht ums Vergessen, sondern darum, dass man auch Leben wieder zulässt.
Große Leseempfehlung.