Leise Worte, große Gefühle

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tnasnydr Avatar

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Dieses Buch hat mich wirklich berührt. Durch die größtenteils autobiografische Geschichte wirkt vieles sehr persönlich und unmittelbar – und gleichzeitig ist es unglaublich poetisch geschrieben. Gerade diese Mischung hat mir richtig gut gefallen.

Die Kapitel sind sehr kurz und werden immer wieder durch persönliche Gedanken und kleine Einschübe ergänzt. Dadurch liest sich das Buch zwar schnell, aber eigentlich ist es gar kein Buch zum schnellen Weglesen. Tod, Trauer und Schmerz sind schwere Themen und entsprechend sollte man sich auch auf die Geschichte einlassen können.

Bei mir waren es vor allem die vielen kleinen Gedanken zwischen den eigentlichen Kapiteln, die hängen geblieben sind. Man liest eine Seite und denkt danach vielleicht noch ein bisschen darüber nach, statt direkt weiterzublättern.

Und trotzdem ist genau das möglich, denn durch den Schreibstil und die kurzen Kapitel lässt sich das Buch natürlich auch sehr schnell lesen. Für mich war es gerade diese Mischung, die gut funktioniert hat.

Trotz der überschaubaren Seitenzahl hat das Buch erstaunlich viel hinterlassen. Nicht jede Seite hat mich gleichermaßen erreicht, aber insgesamt war es eine sehr besondere, nachdenkliche und vor allem nachhaltige Lektüre.