So schmerzhaft schön.
Aua, aua, aua, was ein Buch. Ob ich beim Lesen mehrfach geweint habe? Ja, habe ich. Das Buch lässt einen so unglaublich viel fühlen. Ich fand es wunderschön und sehr kurzweilig, wobei ich mich in ihm gesehen habe, aber irgendwie auch gar nicht. Und danach musste ich direkt erst mal meinen Vater anrufen. Ich finde es sehr schön, dass er mit den kurzen Texten die Kapitel unterbricht beziehungsweise überleitet. Auch die zeitliche Reihenfolge, in der er von den letzten Jahren erzählt, macht das Buch umso lebendiger. Man muss wissen, worauf man sich einlässt, und es ist kein Buch, das man jederzeit lesen kann. Aber wenn man sich stark genug fühlt, ist es ein Buch, das einem unglaublich viel gibt, den Horizont erweitert und auch dafür sorgt, dass man mit vielen Freunden und Bekannten – beziehungsweise eigentlich mit allen – mitfühlt. Denn Trauer ist wirklich etwas, das jeden Menschen betreffen wird.