Das Wissen um das Wegschauen – Ein bewegender Blick in die Vergangenheit
Schon das stimmungsvolle Cover mit dem historischen Flair hat mich sofort angesprochen und neugierig gemacht. Der Schreibstil von Ute Mank ist flüssig, bildhaft und sehr atmosphärisch. Man taucht ab der ersten Seite mühelos in die Geschichte ein.
Die Leseprobe baut durch die zwei parallelen Ebenen eine enorm hohe Spannung auf: Auf der einen Seite steht der neunjährige Junge in den 1940er-Jahren, der heimlich unter Lebensgefahr Birnen für ein verstecktes jüdisches Mädchen sammelt. Auf der anderen Seite erleben wir die gealterte Dora im Jahr 2011, die nach vielen Jahrzehnten in ihr Heimatdorf zurückkehrt und feststellt, dass auf den verlegten Stolpersteinen die Erinnerung an ihre damalige beste Freundin Fanny fehlt.
Die bisher vorgestellten Charaktere wirken sehr nahbar, lebendig und authentisch gezeichnet. Ich erwarte von dem Roman eine berührende, tiefgründige und emotional mitreißende Aufarbeitung von Schuld, Vergessen und der Frage nach dem Wegschauen in dunklen Zeiten. Ich möchte das Buch unbedingt weiterlesen, um zu erfahren, welches Schicksal Fanny damals wirklich ereilt hat und wie Dora die Puzzleteile ihrer Vergangenheit zusammenfügt.
Die Leseprobe baut durch die zwei parallelen Ebenen eine enorm hohe Spannung auf: Auf der einen Seite steht der neunjährige Junge in den 1940er-Jahren, der heimlich unter Lebensgefahr Birnen für ein verstecktes jüdisches Mädchen sammelt. Auf der anderen Seite erleben wir die gealterte Dora im Jahr 2011, die nach vielen Jahrzehnten in ihr Heimatdorf zurückkehrt und feststellt, dass auf den verlegten Stolpersteinen die Erinnerung an ihre damalige beste Freundin Fanny fehlt.
Die bisher vorgestellten Charaktere wirken sehr nahbar, lebendig und authentisch gezeichnet. Ich erwarte von dem Roman eine berührende, tiefgründige und emotional mitreißende Aufarbeitung von Schuld, Vergessen und der Frage nach dem Wegschauen in dunklen Zeiten. Ich möchte das Buch unbedingt weiterlesen, um zu erfahren, welches Schicksal Fanny damals wirklich ereilt hat und wie Dora die Puzzleteile ihrer Vergangenheit zusammenfügt.