Eine persönliche und zugleich kollektive Aufarbeitung der Vergangenheit
Die Thematik der „Stolpersteine“ als Ankerpunkt für eine persönliche und zugleich kollektive Aufarbeitung der Vergangenheit ist ein starkes erzählerisches Motiv. Besonders die Spannung, die durch das Verschwinden des fünften Steins entsteht, verspricht eine tiefgründige Auseinandersetzung mit dem „Wissen und Wegschauen“ innerhalb einer Dorfgemeinschaft. Dies ist ein Thema, das in meiner Leserschaft stets auf ein hohes Bedürfnis nach Reflexion und Austausch trifft.