Späte Jahre, alte Wunden
Das ästhetisch gestaltete Cover und die Thematik des Klappentextes haben mich sofort angesprochen. Die Leseprobe wirft spannende Fragen auf: Die ersten Seiten deuten an, dass die beste Freundin der Protagonistin Dora während des Nationalsozialismus im Heimatdorf Hausen versteckt wurde, weil sie Jüdin war. Da Jahrzehnte später jedoch ein Stolperstein vor der Wohnungstür fehlt, liegt die Vermutung nahe, dass diese Rettungsaktion scheiterte.
Die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit ist mir auch persönlich ein großes Anliegen, da dieses historische Trauma viele Familien – einschließlich meiner eigenen – bis heute transgenerational prägt. Es tut gut, dieses Thema in der Literatur verarbeitet zu sehen.
Außerdem finde ich es gut, dass die Protagonistin des Romans eine Seniorin ist, die sich entschieden hat, im Altersheim zu leben. Auch für diese Bevölkerungsgruppe muss Literatur Vorbilder schaffen.
Die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit ist mir auch persönlich ein großes Anliegen, da dieses historische Trauma viele Familien – einschließlich meiner eigenen – bis heute transgenerational prägt. Es tut gut, dieses Thema in der Literatur verarbeitet zu sehen.
Außerdem finde ich es gut, dass die Protagonistin des Romans eine Seniorin ist, die sich entschieden hat, im Altersheim zu leben. Auch für diese Bevölkerungsgruppe muss Literatur Vorbilder schaffen.