Anders als erwartet

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maggiem Avatar

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Dies ist mein erstes Buch von Ute Mank und ich war beim Aufschlagen des Buches etwas irritiert, da dieses Buch gar keine Kapiteln hat; weder nummeriert noch irgendwie beschreibend. Ich war dann gespannt, wie mir dieser außergewöhnliche Roman, der ebenfalls über zwei Zeitebenen verfügt, gefällt. Mit einer gewissen Kühle und Zurückhaltung erzählt die Autorin Ute Mank die Geschichte der Witwe Dora, die zurück in ihre Heimat in ein Altenheim zieht, um näher bei ihrer Verwandtschaft zu sein. Sie wird dort mit ihrer Vergangenheit konfrontiert.
Ich bin mit der Hauptprotagonistin Dora anfänglich überhaupt nicht warm geworden und ich hatte auch lange Zeit Probleme einen emotionalen Bezug zu diesem Buch aufzubauen. Danach wurde die Geschichte jedoch immer besser. Das Ende hat mir nicht so gefallen. Ich fand die allgemeinen Informationen über die Hausener interessant, wie zum Beispiel, dass das Jokops-Haus nicht nach den Namen der Besitzer, sondern danach, dass in dem Haus immer ein Jakob gelebt hat, benannt wurde. Das eigentlich interessante Thema hätte stilistisch besser umsetzt werden sollen. Außerdem habe ich ein erläuterndes Nachwort über den historischen Teil dieses Romans vermisst.
Ich vergebe für den schwächeren Teil 2 Sterne und für den stärkeren Teil 4 Sterne. Dies sind dann im Mittel drei Sterne.
Fazit:
Mir hat das Buch leider nicht durchgehend gefallen