Ein Birnbaum, eine Freundschaft und das dunkelste Kapitel unserer Geschichte
Dora und Fanny sind beste Freundinnen. Sie verbringen viel Zeit miteinander, sitzen auch in der Schule nebeneinander. Doch dann kommt das Jahr 1933 und die Nazis werden immer lauter. Juden werden immer unerwünschter. Zunächst nur von ihren angestammten Plätzen verbannt, geraten sie später in Lebensgefahr. Und auch die Freundschaft von Dora und Fanny wird jäh auseinander gerissen, als die Nazis an die Macht kommen. Denn Fanny ist Jüdin und Dora hat dem Nationalsozialismus nichts entgegen zu setzen. Als alte Frau kehrt sie in ihren Heimatort zurück und stellt fest, dass vor dem Haus ihrer Freundin nur vier Stolpersteine liegen. Fannys scheint zu fehlen. Und so begibt sich Dora auf eine Spurensuche, die schmerzhafter ist, als sie sich je hätte vorstellen können.
Ich habe nun schon wirklich so einige Bücher gelesen, die zur Zeit des Nationalsozialismus spielen. Und doch schafft es jedes weitere Buch mich wieder aufs Neue zu begeistern, zu berühren und zum Nachdenken zu bringen.
Ich muss zugeben, dass ich mich bei diesem Buch zu Beginn recht schwer getan habe. Mir fiel es nicht so leicht Doras Gedankensprüngen zu folgen und die Geschichte zog mich auch nicht so sehr in ihren Bann, sodass ich sie stellenweise sogar etwas zäh fand. Als Dora dann aber anfängt, sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen, wird die Geschichte richtig packend. Auf berührende Art und Weise reist man als Leser durch Doras Erinnerungen in die Vergangenheit. In das schwärzeste Kapitel unserer Geschichte.
Der Schreibstil ist tatsächlich recht angenehm zu lesen. Vor allem nachdem ich mich daran gewöhnt hatte. Nachdem ich meine Anfangsschwierigkeiten überwunden hatte und mir klar war, wie die Geschichte erzählt wird. Als ich mich so richtig darauf einlassen konnte, bin ich richtig schnell durch die Geschichte geflogen.
Selten habe ich Geschichte so persönlich, so nah erlebt, denn alles baut auf Doras und Fannys gemeinsamer Geschichte und Freundschaft auf. Erschreckend und realistisch wird anhand derer gezeigt, wie die Nazis an die Macht kommen und wie das das Leben der Menschen verändert hat. Wie Juden gelitten und die, die keine Juden waren, häufig davon profitiert haben. Natürlich weiß ich um die Geschichte. Trotz allem bin ich jedes Mal aufs Neue schockiert und fassungslos. Niemals wird es mir irgendwie in den Kopf gehen, wie die Menschen es soweit haben kommen lassen.
Dora ist eine sehr spezielle Protagonistin, der man ihre Vergangenheit sehr deutlich anmerkt. Vor allem, als sie sich immer mehr damit beschäftigt. Eine Frau, deren Schuldgefühle sie zu erdrücken drohen und die trotzdem nicht reinen Tisch machen kann. Eine Frau, die sich sichtlich wünscht, dass die Dinge anders gelaufen wären, dies aber nicht mehr ändern kann. Ein stückweit auch eine gebrochene Frau, die versucht Frieden mit ihrer Vergangenheit zu schließen, was ihr gar nicht so leicht fällt.
Auf besondere Art und Weise greift dieses Buch Geschichte auf und macht sie sehr nahbar und auf erschreckende Art und Weise erlebbar. Das Ende ist dann ebenso auf eine ganz spezielle Art und Weise sehr berührend und ich musste sogar etwas schlucken. Auch wenn das Ende zur Geschichte passt, so endet es doch ein wenig trauriger, als ich erwartet und gehofft hatte.
Ein erschreckendes, irgendwie trauriges, aber zugleich auch hoffnungsvolles Buch. Ein Buch über Schuld und Schuldeingeständnis und den Mut am Ende des Lebens zu den eigenen Fehlern zu stehen und das Bedauern darüber einzuräumen.
Ich habe nun schon wirklich so einige Bücher gelesen, die zur Zeit des Nationalsozialismus spielen. Und doch schafft es jedes weitere Buch mich wieder aufs Neue zu begeistern, zu berühren und zum Nachdenken zu bringen.
Ich muss zugeben, dass ich mich bei diesem Buch zu Beginn recht schwer getan habe. Mir fiel es nicht so leicht Doras Gedankensprüngen zu folgen und die Geschichte zog mich auch nicht so sehr in ihren Bann, sodass ich sie stellenweise sogar etwas zäh fand. Als Dora dann aber anfängt, sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen, wird die Geschichte richtig packend. Auf berührende Art und Weise reist man als Leser durch Doras Erinnerungen in die Vergangenheit. In das schwärzeste Kapitel unserer Geschichte.
Der Schreibstil ist tatsächlich recht angenehm zu lesen. Vor allem nachdem ich mich daran gewöhnt hatte. Nachdem ich meine Anfangsschwierigkeiten überwunden hatte und mir klar war, wie die Geschichte erzählt wird. Als ich mich so richtig darauf einlassen konnte, bin ich richtig schnell durch die Geschichte geflogen.
Selten habe ich Geschichte so persönlich, so nah erlebt, denn alles baut auf Doras und Fannys gemeinsamer Geschichte und Freundschaft auf. Erschreckend und realistisch wird anhand derer gezeigt, wie die Nazis an die Macht kommen und wie das das Leben der Menschen verändert hat. Wie Juden gelitten und die, die keine Juden waren, häufig davon profitiert haben. Natürlich weiß ich um die Geschichte. Trotz allem bin ich jedes Mal aufs Neue schockiert und fassungslos. Niemals wird es mir irgendwie in den Kopf gehen, wie die Menschen es soweit haben kommen lassen.
Dora ist eine sehr spezielle Protagonistin, der man ihre Vergangenheit sehr deutlich anmerkt. Vor allem, als sie sich immer mehr damit beschäftigt. Eine Frau, deren Schuldgefühle sie zu erdrücken drohen und die trotzdem nicht reinen Tisch machen kann. Eine Frau, die sich sichtlich wünscht, dass die Dinge anders gelaufen wären, dies aber nicht mehr ändern kann. Ein stückweit auch eine gebrochene Frau, die versucht Frieden mit ihrer Vergangenheit zu schließen, was ihr gar nicht so leicht fällt.
Auf besondere Art und Weise greift dieses Buch Geschichte auf und macht sie sehr nahbar und auf erschreckende Art und Weise erlebbar. Das Ende ist dann ebenso auf eine ganz spezielle Art und Weise sehr berührend und ich musste sogar etwas schlucken. Auch wenn das Ende zur Geschichte passt, so endet es doch ein wenig trauriger, als ich erwartet und gehofft hatte.
Ein erschreckendes, irgendwie trauriges, aber zugleich auch hoffnungsvolles Buch. Ein Buch über Schuld und Schuldeingeständnis und den Mut am Ende des Lebens zu den eigenen Fehlern zu stehen und das Bedauern darüber einzuräumen.