Ein großartiger Roman!
Dieses Buch hat mich total fertig gemacht. Und gleichzeitig fand ich es so unglaublich gut.
Vor allem diese Freundinnenschaft. Ich konnte sie so sehr nachfühlen. Dieses tiefe Verbundensein, dieses Wissen, da ist ein Mensch, der einfach zu meinem Leben gehört. Und dann die Vorstellung, dass diese Freundin plötzlich verschwinden könnte. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie sich das anfühlen würde.
Aber genau deshalb hat mich das Buch auch politisch so getroffen. Es geht um eine besondere Freundinnenschaft, aber für mich ist es auch ein Mahnmal. Gegen das Wegschauen. Gegen das Schweigen. Gegen dieses „Was hätte ich denn tun sollen?“.
Und es geht nicht nur um die großen mutigen Gesten. Es geht um Angst. Um schlechtes Gewissen. Um Menschlichkeit. Um die Momente, in denen man helfen könnte und es vielleicht trotzdem nicht tut.
Besonders beschäftigt mich die Frage nach der eigenen Mittäterschaft. Wie lebt man damit, nicht mutig genug gewesen zu sein? Wie schaut man später darauf zurück? Und was macht man mit dieser Erkenntnis?
Für mich ist das auch eine zutiefst feministische Geschichte. Über Freundinnenschaft, über Loyalität und darüber, was es bedeutet, füreinander einzustehen. Gerade dann, wenn es unbequem wird und man selbst etwas riskieren müsste.
Vor allem diese Freundinnenschaft. Ich konnte sie so sehr nachfühlen. Dieses tiefe Verbundensein, dieses Wissen, da ist ein Mensch, der einfach zu meinem Leben gehört. Und dann die Vorstellung, dass diese Freundin plötzlich verschwinden könnte. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie sich das anfühlen würde.
Aber genau deshalb hat mich das Buch auch politisch so getroffen. Es geht um eine besondere Freundinnenschaft, aber für mich ist es auch ein Mahnmal. Gegen das Wegschauen. Gegen das Schweigen. Gegen dieses „Was hätte ich denn tun sollen?“.
Und es geht nicht nur um die großen mutigen Gesten. Es geht um Angst. Um schlechtes Gewissen. Um Menschlichkeit. Um die Momente, in denen man helfen könnte und es vielleicht trotzdem nicht tut.
Besonders beschäftigt mich die Frage nach der eigenen Mittäterschaft. Wie lebt man damit, nicht mutig genug gewesen zu sein? Wie schaut man später darauf zurück? Und was macht man mit dieser Erkenntnis?
Für mich ist das auch eine zutiefst feministische Geschichte. Über Freundinnenschaft, über Loyalität und darüber, was es bedeutet, füreinander einzustehen. Gerade dann, wenn es unbequem wird und man selbst etwas riskieren müsste.