Hätten meine Oma und ich sein können...
Ich war als Jugendliche sehr interessiert daran, zu erfahren, wie meine Großeltern den Nationalsozialismus erlebt haben. Leider war da ein großes Schweigen. Genau hier setzt der Roman an. Es wird gezeigt, wie die Generationen miteinander ins Gespräch kommen, das Schweigen überwinden und gemeinsam die Vergangenheit aufarbeiten. Eine Vergangenheit, die bis heute Spuren in unseren Leben hinterlässt.
Erzählt wird zunächst auf zwei verschiedenen Zeitebenen. Ein Junge, der während des zweiten Weltkrieges Birnen für ein Mädchen klaut, das bei seiner Familie versteckt lebt, ist der erste Erzähler. Darauf folgt die Erzählung aus Sicht einer Seniorin, Dora, in der Gegenwart, die in ihr Dorf und zu komplizierten Familienverhältnissen zurückkehrt. Dora freundet sich mit der jungen Pina an. Gemeinsam legen sie einen Teil der verschwiegenen Dorfgeschichte frei. Dora muss sich mit ihrer Rolle auseinandersetzen.
Beide Figuren wecken sehr viel Empathie. Es wird sehr plastisch erzählt, man kann mitfühlen, schmecken, riechen - taucht sofort in die Erzählung ein.
Das große Schweigen der Großeltern ist nach der Lektüre vielleicht verständlicher.
Erzählt wird zunächst auf zwei verschiedenen Zeitebenen. Ein Junge, der während des zweiten Weltkrieges Birnen für ein Mädchen klaut, das bei seiner Familie versteckt lebt, ist der erste Erzähler. Darauf folgt die Erzählung aus Sicht einer Seniorin, Dora, in der Gegenwart, die in ihr Dorf und zu komplizierten Familienverhältnissen zurückkehrt. Dora freundet sich mit der jungen Pina an. Gemeinsam legen sie einen Teil der verschwiegenen Dorfgeschichte frei. Dora muss sich mit ihrer Rolle auseinandersetzen.
Beide Figuren wecken sehr viel Empathie. Es wird sehr plastisch erzählt, man kann mitfühlen, schmecken, riechen - taucht sofort in die Erzählung ein.
Das große Schweigen der Großeltern ist nach der Lektüre vielleicht verständlicher.