man vergisst nie ganz...

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tine_2502_leseschaf Avatar

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Dora wollte eigentlich nie wieder in ihren alten Heimatort Hausen zurückkehren. Alles erinnert sie dort an die schrecklichen Taten des zweiten Weltkrieges und ihre Zeit dort.
Und doch kehrt sie nach Jahrzehnten wieder zurück und wandelt an einem milden Frühlingstag durch die Straßen ihrer alten Heimat. Sie macht halt an ihrem ehemaligen Elternhaus und am alten Haus ihrer besten Freundin aus Kindheitstagen. Alles wirkt so vertraut - nur die sogenannten "Stolpersteine" vor dem Haus ihrer jüdischen Freundin Fanny wirken fremd. Zumal dort nur an vier Menschen der Familie erinnert wird - Fannys Familie bestand aber aus 5 Personen. Ausgerechnet der Name ihrer ehemals besten Freundin fehlt - doch warum?
Auf ihre eigene Art "ermittelt" und recherchiert Dora und deckt das ein oder andere alte Geheimnis auf. Und nicht nur die, auch ihr Schamgefühl wird wieder geweckt. Wie konnte sie Fanny nur so aus ihrem Leben verdrängen.

Eine sehr schöne Geschichte rund um Freundschaften, Feindschaften und der Feigheit Fehler zu zu geben.

Was ist mit Fanny passiert? Warum "fehlt" ausgerechnet ihr Stein? Wird Dora zu ihren Fehlern stehen und antworten auf ihre Fragen bekommen?