Regt zum Nachdenken an
Dora kehrt im hohen Alter in das Dorf zurück, in dem sie aufgewachsen war. Als sie vor dem Haus ihrer Kindheitsfreundin Fanny Stolpersteine entdeckt, erinnert sie sich an die Freundin und deren Familie, die dort gewohnt hat.
Eine Geschichte, wie ich schon sehr viele gelesen habe und die es wahrscheinlich nicht mehr braucht, dachte ich mir zuerst. Aber dann kam etwas Neues dazu, nämlich Doras Gefühle damals, als sie ihre Freundin verließ - im Stich ließ, sie ihrem Schicksal überließ? Und noch heute empfindet Dora Schuldgefühle, die sie immer noch daran hindern, ihren eigenen Anteil an Fannys Schicksal zu erzählen und damit sogar ihre gegenwärtigen neuen Freundschaften belasten. Auch Doras junge Freundin Pina macht sich Gedanken, weil sie in einem Haus wohnt, das Juden weggenommen worden war. Auswirkungen der Nazizeit auf heute und die heutige Generation, ich fand es sehr interessant, über dieses Thema in romanhafter Form zu lesen. Beinahe wider Erwarten hat mich das Buch begeistert und zu neuen Gedanken angeregt.
Eine Geschichte, wie ich schon sehr viele gelesen habe und die es wahrscheinlich nicht mehr braucht, dachte ich mir zuerst. Aber dann kam etwas Neues dazu, nämlich Doras Gefühle damals, als sie ihre Freundin verließ - im Stich ließ, sie ihrem Schicksal überließ? Und noch heute empfindet Dora Schuldgefühle, die sie immer noch daran hindern, ihren eigenen Anteil an Fannys Schicksal zu erzählen und damit sogar ihre gegenwärtigen neuen Freundschaften belasten. Auch Doras junge Freundin Pina macht sich Gedanken, weil sie in einem Haus wohnt, das Juden weggenommen worden war. Auswirkungen der Nazizeit auf heute und die heutige Generation, ich fand es sehr interessant, über dieses Thema in romanhafter Form zu lesen. Beinahe wider Erwarten hat mich das Buch begeistert und zu neuen Gedanken angeregt.