Sehr packend
Dora zieht mit über 80 Jahren zurück in ihr altes Heimatdorf Hausen. Als sie vor dem Haus ihrer früheren besten Freundin Fanny steht, entdeckt sie vier Stolpersteine. Sie sollen an die Familie erinnern die während des Nationalsozialismus verfolgt, vertrieben, deport1ert oder ermord3t wurden. Aber die Familie umfasste fünf Menschen,nicht vier. Fanny fehlt. Was ist mit ihr geschehen?
Sie erinnert sich an eine Vergangenheit, die sehr bedrückend war. Zusammen mit ihrer Freundin Fanny ist sie hier aufgewachsen. Jedoch haben beide unterschiedliche Leben gelebt. Dora als gut situierte junge Dame, die in der Schule immer vorbildlich war und vom Lehrer gemocht und unterstützt wurde. Und Fanny als Tochter einer jüdischen Familie. Die, die nicht gewollt sind. Die am besten weg sollten.
Dora blickt zurück auf eine Zeit, in der viele weggesehen haben. Weil sie es entweder nicht besser wussten oder sich nicht getraut haben dagegen anzugehen. In der Gegenwart erhält sie Unterstützung von der Enkelin die jetzt in Fannys Elternhaus wohnt. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, was damals mit Fanny passiert sein muss, warum es von ihr keinen Stolperstein gibt.
Der Schreibstil war total klar und sehr anschaulich. Die Rückblicke in die Vergangenheit waren ziemlich bedrückend,aber haben gut deutlich gemacht, wie sich die Menschen gefühlt haben müssen. Wie sie mit dem Antisemitismus umgegangen sind. Das sich Dora mit einem jungen 19 jährigen Mädchen zusammengetan hat um neue Erkenntnisse zu gewinnen, fand ich super. Das machte auch deutlich, dass sich die junge Generation ebenfalls für dieses Thema interessiert und es einfach nicht in Vergessenheit geraten sollte!
Ich habe öfter das Buch weglegen müssen um die gelesenen Dinge erstmal zu verarbeiten.
Ich spreche hier eine unbedingte Leseempfehlung aus, für alle die sich für das Thema interessieren.
⭐⭐⭐⭐,5 | 5 Sternen
Sie erinnert sich an eine Vergangenheit, die sehr bedrückend war. Zusammen mit ihrer Freundin Fanny ist sie hier aufgewachsen. Jedoch haben beide unterschiedliche Leben gelebt. Dora als gut situierte junge Dame, die in der Schule immer vorbildlich war und vom Lehrer gemocht und unterstützt wurde. Und Fanny als Tochter einer jüdischen Familie. Die, die nicht gewollt sind. Die am besten weg sollten.
Dora blickt zurück auf eine Zeit, in der viele weggesehen haben. Weil sie es entweder nicht besser wussten oder sich nicht getraut haben dagegen anzugehen. In der Gegenwart erhält sie Unterstützung von der Enkelin die jetzt in Fannys Elternhaus wohnt. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, was damals mit Fanny passiert sein muss, warum es von ihr keinen Stolperstein gibt.
Der Schreibstil war total klar und sehr anschaulich. Die Rückblicke in die Vergangenheit waren ziemlich bedrückend,aber haben gut deutlich gemacht, wie sich die Menschen gefühlt haben müssen. Wie sie mit dem Antisemitismus umgegangen sind. Das sich Dora mit einem jungen 19 jährigen Mädchen zusammengetan hat um neue Erkenntnisse zu gewinnen, fand ich super. Das machte auch deutlich, dass sich die junge Generation ebenfalls für dieses Thema interessiert und es einfach nicht in Vergessenheit geraten sollte!
Ich habe öfter das Buch weglegen müssen um die gelesenen Dinge erstmal zu verarbeiten.
Ich spreche hier eine unbedingte Leseempfehlung aus, für alle die sich für das Thema interessieren.
⭐⭐⭐⭐,5 | 5 Sternen