Zu hohe Erwartungen
Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen an den Roman. Der Autor schreibt angelehnt an den Tagebucheinträgen seines Großvaters über die letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs in der ländlichen norddeutschen Region. Johann desertiert in den letzten Kriegstagen, er und seine Kameraden glauben nicht mehr an einen Sieg und wollen nicht als „Kanonenfutter“ enden. Er findet Unterschlupf bei einem Bauern, nicht unendlich weit weg von seinem Zuhause, wo seine Verlobte sehnlichst auf seine Rückkehr wartet.
Der Stoff für einen großen Roman ist da und dennoch bleibt man den Protagonisten seltsam fern. Ist diese Distanz so gewollt? Oder ist es am Ende doch unendlich schwer einen Roman über den eigenen Großvater in dieser Zeit zu schreiben? Ich war am Ende eher enttäuscht über den knappen Schreibstil. es
Es bleibt das Gefühl, das etwas fehlte, die Geschichte und vielleicht auch das Tagebuch des Großvaters mehr hergeben könnte.
Der Stoff für einen großen Roman ist da und dennoch bleibt man den Protagonisten seltsam fern. Ist diese Distanz so gewollt? Oder ist es am Ende doch unendlich schwer einen Roman über den eigenen Großvater in dieser Zeit zu schreiben? Ich war am Ende eher enttäuscht über den knappen Schreibstil. es
Es bleibt das Gefühl, das etwas fehlte, die Geschichte und vielleicht auch das Tagebuch des Großvaters mehr hergeben könnte.