Abenteuerlich und magisch
Schon das Cover von Under the Iron Sky hat meine Aufmerksamkeit geweckt. Der Titel passt sehr gut zu der düsteren und gleichzeitig außergewöhnlichen Atmosphäre, die auch in der Leseprobe vermittelt wird. Besonders spannend finde ich, dass der Titel bereits dieses Gefühl von etwas Bedrohlichem und Unheilvollem vermittelt. „Der eiserne Himmel“ klingt nach einer Welt, in der nicht alles so friedlich ist, wie es zunächst scheint.
Auch die Gestaltung passt für mich sehr gut zu einer Geschichte, die Fantasy mit technologischen Elementen verbindet. Die Leseprobe macht schnell deutlich, dass wir es hier nicht mit einer klassischen Fantasywelt zu tun haben. Es gibt Magie, fantastische Wesen und mysteriöse Kreaturen, gleichzeitig aber auch technische Entwicklungen, Waffen, holografische Anzeigen, Gleiter und mechanische Gefährten. Genau diese Verbindung macht die Geschichte für mich besonders interessant.
Die Welt von Vordell
Einer meiner liebsten Aspekte der Leseprobe ist definitiv der Weltenaufbau. Vordell wirkt von Anfang an wie eine komplett eigenständige Welt mit ihren eigenen Regeln und ihrer eigenen Geschichte.
Schon die drei Sonnen und der eine Mond sorgen dafür, dass man sofort merkt: Hier ist vieles anders als in unserer Welt. Besonders gefallen haben mir die sogenannten Sonnenblüten. Dabei handelt es sich um gläserne Blumen, die Sonnenlicht aufnehmen und als Energiequelle dienen. Dadurch entsteht ein wunderschönes Bild von einer Stadt, die von gläsernen Blumen geprägt ist. Die Hauptstadt Lumirel wird sogar häufig einfach „der Garten“ genannt.
Ich fand diese Idee wirklich kreativ, weil die Technologie nicht einfach nur futuristisch wirkt, sondern gleichzeitig wunderschön in die Umgebung eingebaut wurde. Es entsteht dadurch eine Welt, die auf der einen Seite sehr farbenprächtig und fast märchenhaft wirkt, auf der anderen Seite aber eine ziemlich düstere Geschichte verbirgt.
Besonders interessant ist auch die Verbindung von Magie und Technologie. Die Waffen bestehen beispielsweise aus Licht, es gibt mechanische Wesen und gleichzeitig Kreaturen, die tatsächlich Magie benutzen können. Dadurch verschwimmen die Grenzen zwischen Fantasy und Science-Fiction, was mir sehr gut gefallen hat.
Soraya als Hauptfigur
Soraya lernen wir zunächst als elfjähriges Mädchen kennen. Sie wirkt frech, neugierig, manchmal impulsiv und besitzt definitiv ihren eigenen Kopf. Gleichzeitig merkt man aber schnell, dass sie ein gutes Herz hat.
Besonders gut fand ich die Szene mit ihrer Mutter. Soraya hat einen Jungen hereingelegt, weil er zuvor einer Mitschülerin die Haare abgeschnitten hatte. Auch wenn ihre eigene Aktion nicht unbedingt die beste Lösung war, versteht man sofort, warum sie gehandelt hat. Dadurch wirkt sie nicht wie eine perfekte Heldin, sondern wie ein Kind, das versucht, für andere einzustehen und dabei manchmal etwas über die Stränge schlägt.
Die Beziehung zwischen Soraya und ihrer Mutter hat mir ebenfalls sehr gefallen. Hinter der zunächst strengen und einschüchternden Mutter steckt eine sehr liebevolle Beziehung. Die Aussage der Mutter, dass Soraya ihr Licht sei, hat die emotionale Seite der Geschichte schön hervorgehoben.
Bertok – ein Charakter, der im Gedächtnis bleibt
Auch Bertok fand ich sofort sympathisch. Er ist kein gewöhnliches Haustier, sondern ein metallischer Gefährte und gehört praktisch zur Familie. Für Soraya ist er seit ihrer Geburt da und übernimmt fast die Rolle eines Freundes beziehungsweise eines weiteren Familienmitglieds.
Deshalb hat mich sein Schicksal in der Leseprobe auch besonders getroffen. Sein Tod kommt sehr plötzlich und macht deutlich, wie brutal die Geschichte werden kann. Die vorher eher märchenhafte Welt kippt innerhalb kürzester Zeit in eine Welt voller Gewalt, Angst und Zerstörung.
Die Handlung und der Spannungsaufbau
Was mir besonders gut gefallen hat, ist, wie die Geschichte zunächst relativ ruhig beginnt. Man bekommt Zeit, Soraya, ihre Familie und Vordell kennenzulernen. Gleichzeitig werden schon einige Fragen aufgeworfen.
Sehr spannend fand ich den Einstieg mit dem persönlichen Videotagebuch der verstorbenen Königin Aleena. Schon dort wird angedeutet, dass etwas Schreckliches passiert sein muss. Sie spricht von einem großen Geheimnis und von Monstern, die sie erschaffen hat. Dadurch weiß man als Leser schon früh, dass die scheinbar perfekte Welt nicht so perfekt ist.
Dann nimmt die Handlung immer mehr Fahrt auf.
Aus einer feierlichen Zeremonie wird innerhalb weniger Seiten ein Albtraum. Die Königin stirbt, die Erde beginnt zu beben, die Stadt wird zerstört und aus riesigen Rissen tauchen unheimliche Kreaturen auf. Besonders gelungen fand ich dabei den Kontrast zwischen dem vorherigen Sonnenjubiläum und dem anschließenden Chaos.
Die Beschreibung der Kreaturen ist teilweise sehr detailliert und definitiv nichts für zarte Gemüter. Die Leseprobe enthält laut Inhaltswarnung unter anderem Gewalt, Tod, Folter und weitere schwere Themen.
Für mich funktioniert diese düstere Atmosphäre aber sehr gut, weil sie zeigt, wie schnell Sorayas bisheriges Leben zusammenbricht.
Eine besonders interessante Szene
Eine Szene ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: Soraya steht einem Jungen gegenüber, der zur feindlichen Seite gehört. Sie bekommt den Befehl, ihn zu erschießen. Gleichzeitig erkennt sie, dass er selbst Angst hat und sie nicht angegriffen hat.
Sie entscheidet sich schließlich dagegen.
Ich fand diese Szene sehr interessant, weil sie zeigt, dass Soraya trotz des Krieges nicht einfach blind Befehle befolgt. Sie hinterfragt die Situation und erkennt, dass nicht alles so eindeutig ist, wie es ihr bisher vermittelt wurde.
Gerade diese Szene hat bei mir viele Fragen ausgelöst. Wer ist dieser Junge? Welche Rolle spielt er? Warum kämpft er auf der anderen Seite? Und was hat es mit den Rissen und den Kreaturen wirklich auf sich?
Der Zeitsprung
Besonders neugierig hat mich der Wechsel zum zweiten Teil gemacht. Plötzlich sind fünfzehn Jahre vergangen und aus der elfjährigen Soraya ist eine Soldatin geworden.
Dieser Zeitsprung hat für mich sehr gut funktioniert, weil man sofort merkt, dass sich ihr Leben komplett verändert haben muss. Die Soraya aus dem ersten Teil ist ein Kind, das noch mit ihrer Familie im Palast lebt. Die Soraya aus dem zweiten Teil befindet sich mitten im Krieg und führt gefährliche Missionen durch.
Ich möchte unbedingt erfahren, was in diesen fünfzehn Jahren passiert ist und wie Soraya zu der Person geworden ist, die wir am Anfang des zweiten Teils kennenlernen.
Schreibstil
Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Die Beschreibungen sind sehr bildlich, sodass man sich die Welt und die verschiedenen Szenen gut vorstellen kann. Gerade die Umgebung von Vordell wird sehr detailliert beschrieben.
Gleichzeitig gibt es immer wieder humorvolle oder lockere Momente, die einen guten Kontrast zu den späteren düsteren Szenen bilden. Sorayas Gedanken und ihre Art zu reagieren lassen sie außerdem lebendig wirken.
Besonders gelungen fand ich, dass die Geschichte nicht ausschließlich aus großen Erklärungen über die Welt besteht. Viele Informationen bekommt man nebenbei durch die Handlung. Dadurch hatte ich beim Lesen nicht das Gefühl, eine reine Erklärung der Welt zu bekommen, sondern konnte Vordell gemeinsam mit Soraya entdecken.
Atmosphäre
Die Atmosphäre verändert sich im Laufe der Leseprobe enorm.
Am Anfang wirkt Vordell beinahe märchenhaft: drei Sonnen, gläserne Blumen, eine prachtvolle Hauptstadt, goldene Gewänder und eine riesige gläserne Sonnenblüte.
Doch diese Schönheit wird immer stärker von einer düsteren Atmosphäre überschattet. Spätestens mit dem Tod der Königin und dem Auftauchen der Kreaturen wird aus der märchenhaften Welt eine zerstörte Kriegslandschaft.
Genau dieser Kontrast hat mir besonders gut gefallen. Eine Welt, die zunächst hell und wunderschön wirkt, wird plötzlich von Dunkelheit verschluckt. Am Ende der Leseprobe wird sogar beschrieben, wie ein schwarzer Turm aus einem der Risse wächst und der Rauch schließlich alle drei Sonnen verdunkelt.
Das ist für mich ein sehr passender Abschluss für diesen ersten großen Abschnitt.
Auch die Gestaltung passt für mich sehr gut zu einer Geschichte, die Fantasy mit technologischen Elementen verbindet. Die Leseprobe macht schnell deutlich, dass wir es hier nicht mit einer klassischen Fantasywelt zu tun haben. Es gibt Magie, fantastische Wesen und mysteriöse Kreaturen, gleichzeitig aber auch technische Entwicklungen, Waffen, holografische Anzeigen, Gleiter und mechanische Gefährten. Genau diese Verbindung macht die Geschichte für mich besonders interessant.
Die Welt von Vordell
Einer meiner liebsten Aspekte der Leseprobe ist definitiv der Weltenaufbau. Vordell wirkt von Anfang an wie eine komplett eigenständige Welt mit ihren eigenen Regeln und ihrer eigenen Geschichte.
Schon die drei Sonnen und der eine Mond sorgen dafür, dass man sofort merkt: Hier ist vieles anders als in unserer Welt. Besonders gefallen haben mir die sogenannten Sonnenblüten. Dabei handelt es sich um gläserne Blumen, die Sonnenlicht aufnehmen und als Energiequelle dienen. Dadurch entsteht ein wunderschönes Bild von einer Stadt, die von gläsernen Blumen geprägt ist. Die Hauptstadt Lumirel wird sogar häufig einfach „der Garten“ genannt.
Ich fand diese Idee wirklich kreativ, weil die Technologie nicht einfach nur futuristisch wirkt, sondern gleichzeitig wunderschön in die Umgebung eingebaut wurde. Es entsteht dadurch eine Welt, die auf der einen Seite sehr farbenprächtig und fast märchenhaft wirkt, auf der anderen Seite aber eine ziemlich düstere Geschichte verbirgt.
Besonders interessant ist auch die Verbindung von Magie und Technologie. Die Waffen bestehen beispielsweise aus Licht, es gibt mechanische Wesen und gleichzeitig Kreaturen, die tatsächlich Magie benutzen können. Dadurch verschwimmen die Grenzen zwischen Fantasy und Science-Fiction, was mir sehr gut gefallen hat.
Soraya als Hauptfigur
Soraya lernen wir zunächst als elfjähriges Mädchen kennen. Sie wirkt frech, neugierig, manchmal impulsiv und besitzt definitiv ihren eigenen Kopf. Gleichzeitig merkt man aber schnell, dass sie ein gutes Herz hat.
Besonders gut fand ich die Szene mit ihrer Mutter. Soraya hat einen Jungen hereingelegt, weil er zuvor einer Mitschülerin die Haare abgeschnitten hatte. Auch wenn ihre eigene Aktion nicht unbedingt die beste Lösung war, versteht man sofort, warum sie gehandelt hat. Dadurch wirkt sie nicht wie eine perfekte Heldin, sondern wie ein Kind, das versucht, für andere einzustehen und dabei manchmal etwas über die Stränge schlägt.
Die Beziehung zwischen Soraya und ihrer Mutter hat mir ebenfalls sehr gefallen. Hinter der zunächst strengen und einschüchternden Mutter steckt eine sehr liebevolle Beziehung. Die Aussage der Mutter, dass Soraya ihr Licht sei, hat die emotionale Seite der Geschichte schön hervorgehoben.
Bertok – ein Charakter, der im Gedächtnis bleibt
Auch Bertok fand ich sofort sympathisch. Er ist kein gewöhnliches Haustier, sondern ein metallischer Gefährte und gehört praktisch zur Familie. Für Soraya ist er seit ihrer Geburt da und übernimmt fast die Rolle eines Freundes beziehungsweise eines weiteren Familienmitglieds.
Deshalb hat mich sein Schicksal in der Leseprobe auch besonders getroffen. Sein Tod kommt sehr plötzlich und macht deutlich, wie brutal die Geschichte werden kann. Die vorher eher märchenhafte Welt kippt innerhalb kürzester Zeit in eine Welt voller Gewalt, Angst und Zerstörung.
Die Handlung und der Spannungsaufbau
Was mir besonders gut gefallen hat, ist, wie die Geschichte zunächst relativ ruhig beginnt. Man bekommt Zeit, Soraya, ihre Familie und Vordell kennenzulernen. Gleichzeitig werden schon einige Fragen aufgeworfen.
Sehr spannend fand ich den Einstieg mit dem persönlichen Videotagebuch der verstorbenen Königin Aleena. Schon dort wird angedeutet, dass etwas Schreckliches passiert sein muss. Sie spricht von einem großen Geheimnis und von Monstern, die sie erschaffen hat. Dadurch weiß man als Leser schon früh, dass die scheinbar perfekte Welt nicht so perfekt ist.
Dann nimmt die Handlung immer mehr Fahrt auf.
Aus einer feierlichen Zeremonie wird innerhalb weniger Seiten ein Albtraum. Die Königin stirbt, die Erde beginnt zu beben, die Stadt wird zerstört und aus riesigen Rissen tauchen unheimliche Kreaturen auf. Besonders gelungen fand ich dabei den Kontrast zwischen dem vorherigen Sonnenjubiläum und dem anschließenden Chaos.
Die Beschreibung der Kreaturen ist teilweise sehr detailliert und definitiv nichts für zarte Gemüter. Die Leseprobe enthält laut Inhaltswarnung unter anderem Gewalt, Tod, Folter und weitere schwere Themen.
Für mich funktioniert diese düstere Atmosphäre aber sehr gut, weil sie zeigt, wie schnell Sorayas bisheriges Leben zusammenbricht.
Eine besonders interessante Szene
Eine Szene ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: Soraya steht einem Jungen gegenüber, der zur feindlichen Seite gehört. Sie bekommt den Befehl, ihn zu erschießen. Gleichzeitig erkennt sie, dass er selbst Angst hat und sie nicht angegriffen hat.
Sie entscheidet sich schließlich dagegen.
Ich fand diese Szene sehr interessant, weil sie zeigt, dass Soraya trotz des Krieges nicht einfach blind Befehle befolgt. Sie hinterfragt die Situation und erkennt, dass nicht alles so eindeutig ist, wie es ihr bisher vermittelt wurde.
Gerade diese Szene hat bei mir viele Fragen ausgelöst. Wer ist dieser Junge? Welche Rolle spielt er? Warum kämpft er auf der anderen Seite? Und was hat es mit den Rissen und den Kreaturen wirklich auf sich?
Der Zeitsprung
Besonders neugierig hat mich der Wechsel zum zweiten Teil gemacht. Plötzlich sind fünfzehn Jahre vergangen und aus der elfjährigen Soraya ist eine Soldatin geworden.
Dieser Zeitsprung hat für mich sehr gut funktioniert, weil man sofort merkt, dass sich ihr Leben komplett verändert haben muss. Die Soraya aus dem ersten Teil ist ein Kind, das noch mit ihrer Familie im Palast lebt. Die Soraya aus dem zweiten Teil befindet sich mitten im Krieg und führt gefährliche Missionen durch.
Ich möchte unbedingt erfahren, was in diesen fünfzehn Jahren passiert ist und wie Soraya zu der Person geworden ist, die wir am Anfang des zweiten Teils kennenlernen.
Schreibstil
Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Die Beschreibungen sind sehr bildlich, sodass man sich die Welt und die verschiedenen Szenen gut vorstellen kann. Gerade die Umgebung von Vordell wird sehr detailliert beschrieben.
Gleichzeitig gibt es immer wieder humorvolle oder lockere Momente, die einen guten Kontrast zu den späteren düsteren Szenen bilden. Sorayas Gedanken und ihre Art zu reagieren lassen sie außerdem lebendig wirken.
Besonders gelungen fand ich, dass die Geschichte nicht ausschließlich aus großen Erklärungen über die Welt besteht. Viele Informationen bekommt man nebenbei durch die Handlung. Dadurch hatte ich beim Lesen nicht das Gefühl, eine reine Erklärung der Welt zu bekommen, sondern konnte Vordell gemeinsam mit Soraya entdecken.
Atmosphäre
Die Atmosphäre verändert sich im Laufe der Leseprobe enorm.
Am Anfang wirkt Vordell beinahe märchenhaft: drei Sonnen, gläserne Blumen, eine prachtvolle Hauptstadt, goldene Gewänder und eine riesige gläserne Sonnenblüte.
Doch diese Schönheit wird immer stärker von einer düsteren Atmosphäre überschattet. Spätestens mit dem Tod der Königin und dem Auftauchen der Kreaturen wird aus der märchenhaften Welt eine zerstörte Kriegslandschaft.
Genau dieser Kontrast hat mir besonders gut gefallen. Eine Welt, die zunächst hell und wunderschön wirkt, wird plötzlich von Dunkelheit verschluckt. Am Ende der Leseprobe wird sogar beschrieben, wie ein schwarzer Turm aus einem der Risse wächst und der Rauch schließlich alle drei Sonnen verdunkelt.
Das ist für mich ein sehr passender Abschluss für diesen ersten großen Abschnitt.