Düster, dramatisch, dunkelheißes Duell
Schon das Cover zieht einen in seinen Bann: Tiefes Schwarz, kühles Blau und dazwischen dieses glühende Rot, dazu das rote Drachenauge auf dem Buchschnitt, das einen förmlich anstarrt.
Schon das Vorwort der Autorin hat mich berührt. A. T. Emerald erzählt so ehrlich und mit so viel Herz, wie ihr beim Anblick eines grauen, erdrückenden Himmels die Idee zu Vordell kam, dass ich das Buch mit ganz anderen Augen in die Hand genommen habe. Man spürt: Hier schreibt jemand, dem diese Welt unglaublich am Herzen liegt. Und dann die Kartoffel-Anekdote. Ich musste laut lachen!
Der Einstieg in die Geschichte ist ein Wechselbad der Gefühle. Die elfjährige Soraya steht kurz vor ihrem großen Auftritt beim Sonnenjubiläum, trägt ein Kostüm mit funkelnden Sternbildern, hat einen Streich gegen den fiesen Vander ausgeheckt und wird von ihrer Mutter liebevoll (und ein bisschen ruppig) frisiert. Alles wirkt warm, golden und geborgen. Und genau das macht den Absturz so brutal: Die Königin stirbt vor laufenden Kameras, die Erde bebt, die Risse tun sich auf, und aus dem Nichts strömen albtraumhafte Kreaturen. Der Tod von Sorayas Gefährten Bertok, dem metallenen Fuchs, der für sie wie ein dritter Elternteil war, hat mir regelrecht das Herz zerrissen. Diese Szene hat mich schwer getroffen, und ich habe einen dicken Kloß im Hals gehabt.
Besonders faszinierend finde ich die Mischung aus Magie und Technologie: Sonnenblüten aus Glas, die Licht in Energie verwandeln, holografische Bildschirme, schwebende Kameras, Gleiter und metallene Pferde auf der einen Seite, Spinnenzentauren, Mottenfeen, Drachen und Kriecher auf der anderen. Die Welt fühlt sich lebendig und durchdacht an, und ich konnte alles bildlich vor mir sehen. Dazu passt der Schreibstil hervorragend: bildhaft, atmosphärisch und mit einem Sog, dem ich mich kaum entziehen konnte. Trotz der Düsternis blitzt immer wieder Humor auf und Sorayas trotzige, kluge und mitfühlende Art macht sie sofort greifbar.
Den Zeitsprung im zweiten Teil fand ich richtig gelungen. Fünfzehn Jahre später ist aus dem Mädchen mit der Strahlenkrone eine Soldatin geworden, die ihr Modul verflucht, ihren nervösen Frischling Noah zu beruhigen versucht und sich in ein finsteres Kriechernest wagt. Man spürt sofort, was dieser Krieg mit ihr gemacht hat, und ich bin unglaublich gespannt, wie aus ihr die Kommandantin wird, die dem Dämon gegenübersteht. Denn genau darauf freue ich mich: auf das explosive Duell zwischen Licht und Dunkelheit, auf Enemies to Lovers mit Slow Burn und auf die Frage, wo bei Verhör und Vertrauen die Grenze verläuft.
Für mich ist klar: Leseprobe, Klappentext und Cover versprechen ein außergewöhnliches Fantasy-Highlight, das ich kaum erwarten kann!
Schon das Vorwort der Autorin hat mich berührt. A. T. Emerald erzählt so ehrlich und mit so viel Herz, wie ihr beim Anblick eines grauen, erdrückenden Himmels die Idee zu Vordell kam, dass ich das Buch mit ganz anderen Augen in die Hand genommen habe. Man spürt: Hier schreibt jemand, dem diese Welt unglaublich am Herzen liegt. Und dann die Kartoffel-Anekdote. Ich musste laut lachen!
Der Einstieg in die Geschichte ist ein Wechselbad der Gefühle. Die elfjährige Soraya steht kurz vor ihrem großen Auftritt beim Sonnenjubiläum, trägt ein Kostüm mit funkelnden Sternbildern, hat einen Streich gegen den fiesen Vander ausgeheckt und wird von ihrer Mutter liebevoll (und ein bisschen ruppig) frisiert. Alles wirkt warm, golden und geborgen. Und genau das macht den Absturz so brutal: Die Königin stirbt vor laufenden Kameras, die Erde bebt, die Risse tun sich auf, und aus dem Nichts strömen albtraumhafte Kreaturen. Der Tod von Sorayas Gefährten Bertok, dem metallenen Fuchs, der für sie wie ein dritter Elternteil war, hat mir regelrecht das Herz zerrissen. Diese Szene hat mich schwer getroffen, und ich habe einen dicken Kloß im Hals gehabt.
Besonders faszinierend finde ich die Mischung aus Magie und Technologie: Sonnenblüten aus Glas, die Licht in Energie verwandeln, holografische Bildschirme, schwebende Kameras, Gleiter und metallene Pferde auf der einen Seite, Spinnenzentauren, Mottenfeen, Drachen und Kriecher auf der anderen. Die Welt fühlt sich lebendig und durchdacht an, und ich konnte alles bildlich vor mir sehen. Dazu passt der Schreibstil hervorragend: bildhaft, atmosphärisch und mit einem Sog, dem ich mich kaum entziehen konnte. Trotz der Düsternis blitzt immer wieder Humor auf und Sorayas trotzige, kluge und mitfühlende Art macht sie sofort greifbar.
Den Zeitsprung im zweiten Teil fand ich richtig gelungen. Fünfzehn Jahre später ist aus dem Mädchen mit der Strahlenkrone eine Soldatin geworden, die ihr Modul verflucht, ihren nervösen Frischling Noah zu beruhigen versucht und sich in ein finsteres Kriechernest wagt. Man spürt sofort, was dieser Krieg mit ihr gemacht hat, und ich bin unglaublich gespannt, wie aus ihr die Kommandantin wird, die dem Dämon gegenübersteht. Denn genau darauf freue ich mich: auf das explosive Duell zwischen Licht und Dunkelheit, auf Enemies to Lovers mit Slow Burn und auf die Frage, wo bei Verhör und Vertrauen die Grenze verläuft.
Für mich ist klar: Leseprobe, Klappentext und Cover versprechen ein außergewöhnliches Fantasy-Highlight, das ich kaum erwarten kann!