Was für ein Auftakt!
Ich empfinde selten auf den ersten Buchseiten Freude, sondern bin meist erstmal verhalten. Bei dieser Leseprobe habe ich bemerkt, dass ich sie empfinde. 🥳 Nicht Freude am Untergang eines Königreichs, sondern Freude auf das, was diese Geschichte an Emotionen bringen wird.
Der Anfang: Eine Jubiläumsfeier, Feuerwerk, ein Theaterstück. Dann stirbt die Königin, der Himmel reißt auf, und die Welt geht unter. Ich war sofort mittendrin. Der Umschwung und der Untergang ist so plastisch gezeichnet, dass ich den Staub zwischen den Zähnen spüre.
Besonders gelungen finde ich, dass wir alles durch die Augen der elfjährigen Soraya erleben. Sie versteht nicht, was geschieht, und genau deshalb verstehe ich es als Leserin umso besser. Ihre Trauer um Bertok hat mich getroffen, und auch ihre kindliche Irritation um diese alte Königin, die einfach nicht sterben will - und es dann tut.
Am meisten mag ich Sorayas Moment mit dem gepanzerten Jungen. Sie hat allen Grund zu schießen, und sie tut es nicht. Diese Menschlichkeit mitten im Blutbad ist entweder sehr naiv oder sehr mutig. Ich vermute Letzteres. Ich vermute außerdem, dass wir diesen Jungen bald wiedersehen werden. Bei einer epischen Lovestory wäre alles andere ja eine Beleidigung.
Dann der Zeitsprung: Fünfzehn Jahre später steht Soraya als Soldatin vor einem Kriechernest, und ich möchte sofort wissen, was in der Zwischenzeit geschehen ist. Wie lebt ein Königreich in der Dunkelheit? Und warum war das Licht der Welt überhaupt an das Leben einer einzigen alten Frau geknüpft?
Ich will unbedingt wissen, wie diese Welt funktioniert, was sie zusammenhält und was Sorayas Weg als nächstes bereithält!
Der Anfang: Eine Jubiläumsfeier, Feuerwerk, ein Theaterstück. Dann stirbt die Königin, der Himmel reißt auf, und die Welt geht unter. Ich war sofort mittendrin. Der Umschwung und der Untergang ist so plastisch gezeichnet, dass ich den Staub zwischen den Zähnen spüre.
Besonders gelungen finde ich, dass wir alles durch die Augen der elfjährigen Soraya erleben. Sie versteht nicht, was geschieht, und genau deshalb verstehe ich es als Leserin umso besser. Ihre Trauer um Bertok hat mich getroffen, und auch ihre kindliche Irritation um diese alte Königin, die einfach nicht sterben will - und es dann tut.
Am meisten mag ich Sorayas Moment mit dem gepanzerten Jungen. Sie hat allen Grund zu schießen, und sie tut es nicht. Diese Menschlichkeit mitten im Blutbad ist entweder sehr naiv oder sehr mutig. Ich vermute Letzteres. Ich vermute außerdem, dass wir diesen Jungen bald wiedersehen werden. Bei einer epischen Lovestory wäre alles andere ja eine Beleidigung.
Dann der Zeitsprung: Fünfzehn Jahre später steht Soraya als Soldatin vor einem Kriechernest, und ich möchte sofort wissen, was in der Zwischenzeit geschehen ist. Wie lebt ein Königreich in der Dunkelheit? Und warum war das Licht der Welt überhaupt an das Leben einer einzigen alten Frau geknüpft?
Ich will unbedingt wissen, wie diese Welt funktioniert, was sie zusammenhält und was Sorayas Weg als nächstes bereithält!