Düsterer als erwartet
Auf Iron Sky habe ich mich tatsächlich sehr gefreut. Die Idee Magie vs. Technologie beziehungsweise Licht vs. Dunkelheit mochte ich sehr.
Soraya wächst behütet an der Oberfläche auf und kennt Licht als die Hauptressource zum Leben. Als dann allerdings die Königin stirbt bilden sich Risse und das Reich unterhalb der Erde mit ihrer seltsamen Magie stürzen die Völker in den Krieg. Soraya muss sich ihrer neue Lebensrealität stellen und tut alles, um zu überleben. Dabei muss sie mit Verlust und Dunkelheit umgehen. Obwohl Soraya vom Krieg geprägt ist, hat sie sich trotzdem ein wenig Empathie und Moral beibehalten, was mir sehr gut gefallen hat.
Ikarus ist unser zweiter Protagonist und hat sein ganzes Leben unter der Erde verbracht bis die Königin starb und der Krieg begann. Er musste ebenfalls mit Verlusten umgehen und er ist wie Soraya mit Hass erfüllt.
Die Geschichte ist insgesamt ein Slow Burn. Egal in welcher Hinsicht. Soraya wird entführt und eingesperrt. Sie versucht zu fliehen, Ikarus versucht Informationen aus ihr herauszubekommen und die beiden Hassen sich lautstark. Das ist das ganze Buch. Immer wenn man als Leser denkt, dass die beiden einen Schritt aufeinander zu gehen, passiert nichts, als hätte es die Szene gar nicht gegeben. Alles bleibt wie davor. Am Anfang war das okay, aber auf Dauer ist das einfach nur frustrierend.
Die Plottwists sind auch ziemlich vorhersehbar, bis auf der Fluch vielleicht. Aber da wurde meiner Meinung nach eine Grenze überschritten, bei dem der Slow Burn Funke komplett gestorben ist.
Der Schreibstil war gut und ich bin durch die Seiten geflogen, aber die Charaktere hatten wenig Tiefe und die Handlung wäre auch mit weniger Seiten ausgekommen.
Trotzdem besser als das meiste, was es aktuell auf dem Buchmarkt gibt. Endlich mal kein erzwungenes Enemies to Lovers.
Ich kann das Buch Dystopie Fans, die sich an Fantasy probieren möchten empfehlen. Von mir gibt es vier Sterne.
Soraya wächst behütet an der Oberfläche auf und kennt Licht als die Hauptressource zum Leben. Als dann allerdings die Königin stirbt bilden sich Risse und das Reich unterhalb der Erde mit ihrer seltsamen Magie stürzen die Völker in den Krieg. Soraya muss sich ihrer neue Lebensrealität stellen und tut alles, um zu überleben. Dabei muss sie mit Verlust und Dunkelheit umgehen. Obwohl Soraya vom Krieg geprägt ist, hat sie sich trotzdem ein wenig Empathie und Moral beibehalten, was mir sehr gut gefallen hat.
Ikarus ist unser zweiter Protagonist und hat sein ganzes Leben unter der Erde verbracht bis die Königin starb und der Krieg begann. Er musste ebenfalls mit Verlusten umgehen und er ist wie Soraya mit Hass erfüllt.
Die Geschichte ist insgesamt ein Slow Burn. Egal in welcher Hinsicht. Soraya wird entführt und eingesperrt. Sie versucht zu fliehen, Ikarus versucht Informationen aus ihr herauszubekommen und die beiden Hassen sich lautstark. Das ist das ganze Buch. Immer wenn man als Leser denkt, dass die beiden einen Schritt aufeinander zu gehen, passiert nichts, als hätte es die Szene gar nicht gegeben. Alles bleibt wie davor. Am Anfang war das okay, aber auf Dauer ist das einfach nur frustrierend.
Die Plottwists sind auch ziemlich vorhersehbar, bis auf der Fluch vielleicht. Aber da wurde meiner Meinung nach eine Grenze überschritten, bei dem der Slow Burn Funke komplett gestorben ist.
Der Schreibstil war gut und ich bin durch die Seiten geflogen, aber die Charaktere hatten wenig Tiefe und die Handlung wäre auch mit weniger Seiten ausgekommen.
Trotzdem besser als das meiste, was es aktuell auf dem Buchmarkt gibt. Endlich mal kein erzwungenes Enemies to Lovers.
Ich kann das Buch Dystopie Fans, die sich an Fantasy probieren möchten empfehlen. Von mir gibt es vier Sterne.