Zwischen Krieg, Dunkelheit und verbotenen Gefühlen – under the Iron Sky
In dem Fantasyroman "Under the Iron Sky" von A. T. Emerald wird eine düstere, fast schon dystopische Welt porträtiert, in der in einer Ausnahmesituation womöglich doch aus Feinden Liebende werden.
Die Handlung spielt sich in dem Reich Vordell ab, das früher einmal von Licht und einer florierenden Bevölkerung geprägt war. Doch dann ist nach dem Tod der Königin die Dunkelheit ausgebrochen – die Dar'rak kehrten zurück und mit ihnen entstand der Eiserne Himmel, der jegliches Sonnenlicht ausblendet. Mitten in dieser Welt kämpft die hochrangige Kommandantin Soraya für ihr Volk ums Überleben. Bei einer Mission gerät sie in die Fänge eines gefürchteten gegnerischen Soldaten, dem Dämon, mit dem sie fortan für die feindliche Seite zusammenarbeiten soll. Doch wie hält man an einem Feindbild fest, wenn doch alles ganz anders ist, als es eigentlich scheint?
Das Cover hat mich sofort auf das Buch aufmerksam gemacht. Es ist sehr auffallend; gefällt mir persönlich jedoch nicht so gut. Man erkennt gut den Sci-Fi-Charakter und das Buch sieht echt aus wie andere typische Vertreter aus dem Genre. Spannend ist die Verbindung mit der Romanze und ich für meinen Teil hätte mir auch eher etwas "Ästhetischeres" gewünscht. Dafür ist der Wendeumschlag echt wunderschön und so bin ich auch auf meine Kosten gekommen – ich habe das Cover einfach umgedreht und stelle das Buch nun so oder mit dem Farbschnitt nach außen ins Regal. Der Farbschnitt ist nämlich auch ein echter Hingucker. Auch die beiden Landkarten im Einband gefallen mir unglaublich gut!
In dem Roman von Emerald wird eine unglaublich fesselnde Welt, bestehend aus Dark Fantasy, Sci-Fi und einer Slow-Burn-Romance mit Enemies-to-Lovers, dargestellt. Dabei wird ein toller Übergang zwischen dem Pflichtgefühl aber auch dem persönlichen Interesse (einer anbahnenden Liebe) geschaffen. Zwischen dem Gefühlschaos bleibt aber noch genug Raum für die Entwicklung der Hauptgeschichte – dem Krieg zwischen den beiden Völkern. Durch Emeralds düsteren, aber auch sehr intensiven Schreibstil entsteht eine fast schon bedrohliche Stimmung aus Dunkelheit und Zerstörung. Vor allem anfangs gibt es auch starke Spannungen zwischen den Hauptcharakteren, die diese angespannte Atmosphäre noch unterstützen.
Insgesamt war mir die Welt an einigen Stellen etwas zu komplex (Technik, Magie, recht viele Charaktere) und ich konnte mich nur schwer an die dunkle Sci-Fi-Welt gewöhnen. Ich denke, für Lesende, die wirklich gern Sci-Fi und Bücher mit viel "Technik" lesen und dabei ungern die Lockerheit einer Romanze missen wollen, ist das Buch wirklich gut geeignet, aber mich persönlich hat es leider nicht ganz vom Hocker gerissen und ich lese lieber "normales Fantasy".
Die Handlung spielt sich in dem Reich Vordell ab, das früher einmal von Licht und einer florierenden Bevölkerung geprägt war. Doch dann ist nach dem Tod der Königin die Dunkelheit ausgebrochen – die Dar'rak kehrten zurück und mit ihnen entstand der Eiserne Himmel, der jegliches Sonnenlicht ausblendet. Mitten in dieser Welt kämpft die hochrangige Kommandantin Soraya für ihr Volk ums Überleben. Bei einer Mission gerät sie in die Fänge eines gefürchteten gegnerischen Soldaten, dem Dämon, mit dem sie fortan für die feindliche Seite zusammenarbeiten soll. Doch wie hält man an einem Feindbild fest, wenn doch alles ganz anders ist, als es eigentlich scheint?
Das Cover hat mich sofort auf das Buch aufmerksam gemacht. Es ist sehr auffallend; gefällt mir persönlich jedoch nicht so gut. Man erkennt gut den Sci-Fi-Charakter und das Buch sieht echt aus wie andere typische Vertreter aus dem Genre. Spannend ist die Verbindung mit der Romanze und ich für meinen Teil hätte mir auch eher etwas "Ästhetischeres" gewünscht. Dafür ist der Wendeumschlag echt wunderschön und so bin ich auch auf meine Kosten gekommen – ich habe das Cover einfach umgedreht und stelle das Buch nun so oder mit dem Farbschnitt nach außen ins Regal. Der Farbschnitt ist nämlich auch ein echter Hingucker. Auch die beiden Landkarten im Einband gefallen mir unglaublich gut!
In dem Roman von Emerald wird eine unglaublich fesselnde Welt, bestehend aus Dark Fantasy, Sci-Fi und einer Slow-Burn-Romance mit Enemies-to-Lovers, dargestellt. Dabei wird ein toller Übergang zwischen dem Pflichtgefühl aber auch dem persönlichen Interesse (einer anbahnenden Liebe) geschaffen. Zwischen dem Gefühlschaos bleibt aber noch genug Raum für die Entwicklung der Hauptgeschichte – dem Krieg zwischen den beiden Völkern. Durch Emeralds düsteren, aber auch sehr intensiven Schreibstil entsteht eine fast schon bedrohliche Stimmung aus Dunkelheit und Zerstörung. Vor allem anfangs gibt es auch starke Spannungen zwischen den Hauptcharakteren, die diese angespannte Atmosphäre noch unterstützen.
Insgesamt war mir die Welt an einigen Stellen etwas zu komplex (Technik, Magie, recht viele Charaktere) und ich konnte mich nur schwer an die dunkle Sci-Fi-Welt gewöhnen. Ich denke, für Lesende, die wirklich gern Sci-Fi und Bücher mit viel "Technik" lesen und dabei ungern die Lockerheit einer Romanze missen wollen, ist das Buch wirklich gut geeignet, aber mich persönlich hat es leider nicht ganz vom Hocker gerissen und ich lese lieber "normales Fantasy".