Ein Jahrhundert der Frauen

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asc259 Avatar

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Ein Jahrhundert der Frauen, so kann man diesem Roman ebenfalls als Titel geben. Und wenn da eine Urenkelin in ihrer Familiengeschichte gräbt, kann da nur ein großartiges Werk rauskommen. Als Prolog diesen Schrank zu wählen, der die Frauen der Familie durch das Jahrhundert begleitet ist gekonnt in Szene gesetzt. Der Schrank, der die Tagebücher von drei Generationen beherbergt.
Der Roman beginnt mit dem Leben Margarethes. Behütet aufgewachsen in einer Villa im Herzen Dresdens zwischen Goethe, Mozart und Fröbel wird Margarethe mehr oder weniger gefördert von ihrem Vater. Er nimmt sie mit zu Vorträgen, in denen sie neue Denkmuster kennenlernt, es wird offen debattiert. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist das noch recht ungewöhnlich.