Margarethe, Friedrich Fröbel und die neue Zeit

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Bereits der erste Absatz, die Beschreibung eines Bücherschrankes aus Kirschbaum, fängt mich ein.

Mit wunderbarer Sprache erzählt Miriam Carbe dicht und atmosphärisch von den Frauenleben ihrer Mutter, Großmutter und Urgroßmutter, und von ihrem eigenen.

Beginnend mit der wilden Margarethe, die im Dresden der 1910er Jahre in der Villa der Eltern in großbürgerlicher Umgebung aufwächst, sich jedoch weniger für das von ihr erwartete Verhalten und vorgesehene Leben als voller Wißbegier für Bildung, die Moderne und Fröbels Erziehungsansätze interessiert.