Aussergewöhnlich
Das Cover des Buches deutet schon auf die sehr sachliche Sprache des Buches hin. Sehr klar und ohne viel Emotionen beziehungsweise fast emotionslos schreibt Miriam Carbe über Ihre Vorfahrinnen - ausnahmslos alleinerziehende Mütter.
Der Stil ist außergewöhnlich, da die Autorin auf Tagebücher der Mutter, Großmutter und Urgroßmutter zurückgreift und sich daraus ein sehr trockener Schreibstil ergibt. Am Anfang fand ich es verstörend, von rassistischem Gedankengut oder einer völlig unkritischen und naiven Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus zu lesen, konnte es aber bald als Konzept des Buches akzeptieren.
Das Buch hat ab circa der Hälfte echte Längen, so dass es mir manchmal schwer gefallen ist, weiter zu lesen - das ändert sich, als das Buch in der Gegenwart ankommt und ab da auch emotionaler und kritischer wird.
Der Stil ist außergewöhnlich, da die Autorin auf Tagebücher der Mutter, Großmutter und Urgroßmutter zurückgreift und sich daraus ein sehr trockener Schreibstil ergibt. Am Anfang fand ich es verstörend, von rassistischem Gedankengut oder einer völlig unkritischen und naiven Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus zu lesen, konnte es aber bald als Konzept des Buches akzeptieren.
Das Buch hat ab circa der Hälfte echte Längen, so dass es mir manchmal schwer gefallen ist, weiter zu lesen - das ändert sich, als das Buch in der Gegenwart ankommt und ab da auch emotionaler und kritischer wird.