Bewegende Familiengeschichte

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gilse Avatar

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Miriam Carbe hat einen flüssigen lebendigen Schreibstil. Ihr Erzählstil ist emotional und berührend. Die Geschichte erzählt von vier Frauen einer Familie über ein ganzes Jahrhundert. Das Cover mit der Perlenkette gefällt mir gut zu dem Buchtitel.

Miriam Carbe erbt den Kirschholzschrank, den ihre Urgroßmutter Margarethe in Dresden im Jahr 1912 anfertigen ließ. In dem Schrank findet die Autorin die Tagebücher ihrer Vorfahrinnen. Auf diese Aufzeichnungen basiert der berührende Roman. Miriam Carbe ist Teil der Geschichte. Sie kam in den sechziger Jahren als schwarzes Mädchen zur Welt. Ihr Vater war Nigerianer.

Ein sehr spannender und bewegender biographischer Roman voller Familienkonflikte. Das Zeitgeschehen durch das ganze Jahrhundert - von der Weimarer Republik, zweiter Weltkrieg, DDR bis zu den 60er Jahren in Westdeutschland - ist gut in den Roman eingearbeitet.