Bewegende Familiensaga
Miriam Carbe war mir bisher kein Begriff. Aber das hat sich schon nach den ersten Seiten dieser bewegenden Familiensaga schnell geändert. Mit seinen 574 Seiten und seinen 32 Kapiteln lässt sich diese gelungene Familiensaga (basierend auf Notizbüchern und selbst erlebten Ereignissen) nicht einfach mal so schnell weglesen. Die teils langen geschachtelten Sätze erfordern Aufmerksamkeit und Konzentration. Doch schnell gewöhne ich mich an diesen besonderen Schreibstil und finde ihn zum Inhalt passend. Die Autorin erzählt ihre eigene abwechslungsreiche Familiengeschichte, angefangen von der Urgroßmutter, zur Großmutter, über die eigene egozentrische Mutter und sich selbst. Es sind teils schwere Zeiten, die diese vier Generationen hinter bzw. noch vor sich haben. Erschwerend kommen die immer wieder verschwiegenen Tatsachen dazu (z.B. die durchlebten und oft enttäuschenden Männergeschichten, das verheimlichte dunkelhäutige Enkelkind).
Fazit: Unbedingt lesenwert, weil es ein ehrliches Buch ist, ohne Schnörkel und ohne Verletzungen, dafür ehrlich und wahr. Von mir gerne eine Leseempfehlung und volle 5 Sterne für diesen gelungenen, epischen Roman.
Fazit: Unbedingt lesenwert, weil es ein ehrliches Buch ist, ohne Schnörkel und ohne Verletzungen, dafür ehrlich und wahr. Von mir gerne eine Leseempfehlung und volle 5 Sterne für diesen gelungenen, epischen Roman.