Das Leben ist die Liebe und des Lebens Leben Geist

Voller Stern Voller Stern Leerer Stern Leerer Stern Leerer Stern
allie-19 Avatar

Von

In diesem Roman geht es um die Familien Geschichte der Autorin. Vier Generationen. Die Autorin selbst, ihre Mutter, ihre Großmutter und ihre Urgroßmutter schreiben Tagebücher, woraufhin die Autorin ihre eigene Geschichte zu Papier gebracht hat.

Miriam, Monika, Marianne und Margarethe. Sie stammen aus dem Bildungsbürgertum Dresdens, die Männer und Väter fallen in den Weltkriegen.

Nach der Übersiedlung in den Westen wird die hochintelligente, labile Monika in den Sechzigerjahren schwanger mit einem dunkelhäutigen Kind und will dieses unbedingt austragen und behalten. Dieses Kind ist die Autorin dieses Romans.

Alle vier Frauen haben ihre ganz eigenen Probleme die den jeweiligen Zeiten geschuldet sind.

Die Geschichte beginnt mit Miriams Urgroßmutter Margarethe die sich in einen Juden verliebt und zu allem Übel auch noch eine Ausbildung zur Erzieherin erlernen möchte, was zu diesen Zeiten absolut nicht geduldet wurde.

Die Großmutter Marianne wird zur einer Zeit geboren, als die Familie kaum die Möglichkeit dazu hatte einen zusätzlichen Esser ernähren zu können. Marianne ist eine überdurchschnittlich gute Schülerin, allerdings muss sie die Schule vor dem Abitur verlassen, da ihr Vater eine neue Arbeit weiter weg annimmt und die Familie deshalb weg ziehen muss. Das Verhältnis zu ihrem Vater bzw ihrem Stiefvater ist mehr als schwierig, da er die meiste Zeit mehr als übellaunig ist.
Des weiteren hängt sie ständig den falschen Männern nach was ich als sehr überzogen empfunden habe. Sämtliche Liaisonen scheitern.
Als Marianne in einer Kaserne arbeitet ergibt sich eine Liebschaft mit ihrem Vorgesetzten, die auch unter keinem guten Stern steht. Alfred hat nebenher noch eine Geliebte und Marianne wird schwanger. Alfred heiratet sie nicht, setzt jedoch ein Schreiben auf, das er der Vater des ungeborenen Kindes ist. Nachdem Alfred dann in den Krieg muss und fällt, lässt Marianne ganz schnell eine Ehe mit Alfred eintragen damit sie ein besseres Ansehen behalten kann.
Zu einem späteren Zeitpunkt lernt sie einen nigerianischen Studenten kennen und bringt schließlich ein dunkelhäutiges Mädchen zur Welt, die Autorin selbst ist dieses Kind.

Leider muss ich sagen das dies einfach nicht mein Buch gewesen ist. Es tut mir wahnsinnig leid das ich hier lediglich zwei Sterne vergebe, da es ja die persönliche Familien Geschichte ist worum es hier geht und alles ist / war Realität.
Da fühlen sich zwei Sterne nicht gut an.

Allerding habe ich mich eher durch die Geschichte gequält. Am Anfang habe ich mich schon schwer getan überhaupt dran zu bleiben und weiter zu lesen, da mir die Kindheit der beiden Mädchen bereits viel zu ausufernd erzählt wurde.

Für mich persönlich gab es insgesamt zu viele Längen. Es war immer mal wieder zu zäh. Des weiteren hatte ich durchweg Probleme mit den vielen M Namen und dann noch einige Spitznamen die dazu genannt wurden, so dass ich Stellenweise den Überblick verloren habe um wen es eigentlich gerade geht.

Aus Zeitgründen ist es auch mal vorgekommen das ich mal ein, zwei Tage keine Zeit zum Lesen hatte. Als ich das Buch dann wieder zur Hand genommen hatte, hatte ich fast völlig den Faden verloren und musste mich immer wieder neu orientieren, was mir dann letzendlich den Spaß am Lesen vollkommen genommen hat.

Mein Fazit
Die wahre Familien Geschichte der Autorin, die für mich leider zu viele Längen hatte und mir dadurch die Lust am Lesen genommen hat.

Leseempfehlung?
Schweren Herzens dieses Mal leider ein Nein von mir.