Die Frauenrolle zu unterschiedlichen Zeiten
Der Einstieg mit der Kommode, die über vier Generationen ihren Weg ins Jetzt gefunden hat, fand ich sehr schön. Leider „stirbt“ diese Idee einfach so und es zieht sich nicht so wie ich erwartet hatte durch den Roman hindurch. Auch am Ende wird nicht nochmal darauf eingegangen. Der Perspektivenwechsel ist manchmal etwas abrupt und mitten in einem Kapitel, so scheint es, dass ich manches Mal erstmal schauen musste, um wen es jetzt geht.
Die Namen, die alle mit M anfangen, sind mir bis zum Schluss immer wieder entfallen und ich musste jedes Mal nachdenken, wer von den vieren jetzt nochmal Marianne und Margarethe waren. Hilfreich ist es da nicht gerade, dass diese beiden meist auch noch mit Spitznamen aufgeführt werden, die auch nicht gerade gut ableitbar sind.
Ich mag Bücher, bei denen mein Horizont erweitert wird. So gefielen mir die vielen Erwähnungen von Goethe durch Zitate seiner Werke, aber auch die vielen anderen eingewobenen Zitate. Diese wirken nicht belehrend, sondern passen sich gut in das Erzählte ein.
Ich habe zwar ein großes Latinum, trotzdem hätte ich mir Fußnoten bei den lateinischen Zitaten gewünscht. Denn lang, lang ist es her, dass ich mir das mal herleiten konnte. So war Google zwischendurch mein größter Freund bei diesem Roman, weil es mich doch interessiert hat, was genau zitiert wurde.
Einen intimen Einblick in die einzelnen Charaktere bekommt man als Leser meines Erachtens nicht ganz. Ich denke, da könnte genau die familiäre Nähe und die Realität bzw. Greifbarkeit der Personen ein Hinderungsgrund gewesen sein. Schließlich ist es einfacher, sich fiktive Charaktere auszudenken und auszuschmücken, als reale Personen authentisch darzustellen, ohne dass es unwirklich wird.
Das Ende kam für mich eindeutig zu abrupt. Da haben die Personen zuvor weitaus mehr Platz eingenommen in der Geschichte, das fand ich nicht ganz ausbalanciert.
Auch wurden viele Dinge nur am Rande angeschnitten, wie z.B. ernstzunehmende psychische Probleme, dazu hätte ich mir mehr Details gewünscht.
Die Namen, die alle mit M anfangen, sind mir bis zum Schluss immer wieder entfallen und ich musste jedes Mal nachdenken, wer von den vieren jetzt nochmal Marianne und Margarethe waren. Hilfreich ist es da nicht gerade, dass diese beiden meist auch noch mit Spitznamen aufgeführt werden, die auch nicht gerade gut ableitbar sind.
Ich mag Bücher, bei denen mein Horizont erweitert wird. So gefielen mir die vielen Erwähnungen von Goethe durch Zitate seiner Werke, aber auch die vielen anderen eingewobenen Zitate. Diese wirken nicht belehrend, sondern passen sich gut in das Erzählte ein.
Ich habe zwar ein großes Latinum, trotzdem hätte ich mir Fußnoten bei den lateinischen Zitaten gewünscht. Denn lang, lang ist es her, dass ich mir das mal herleiten konnte. So war Google zwischendurch mein größter Freund bei diesem Roman, weil es mich doch interessiert hat, was genau zitiert wurde.
Einen intimen Einblick in die einzelnen Charaktere bekommt man als Leser meines Erachtens nicht ganz. Ich denke, da könnte genau die familiäre Nähe und die Realität bzw. Greifbarkeit der Personen ein Hinderungsgrund gewesen sein. Schließlich ist es einfacher, sich fiktive Charaktere auszudenken und auszuschmücken, als reale Personen authentisch darzustellen, ohne dass es unwirklich wird.
Das Ende kam für mich eindeutig zu abrupt. Da haben die Personen zuvor weitaus mehr Platz eingenommen in der Geschichte, das fand ich nicht ganz ausbalanciert.
Auch wurden viele Dinge nur am Rande angeschnitten, wie z.B. ernstzunehmende psychische Probleme, dazu hätte ich mir mehr Details gewünscht.