eine Familiengeschichte über ein Jahrhundert erzählt

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robby-lese gern Avatar

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Ich liebe Familienromane und so durfte ich mir das Debüt der Schriftstellerin Miriam Carbe natürlich nicht entgehen lasen. eine Familiengeschichte über ein Jahrhunder erzählt, mit zum Teil autobiographischen Zügen, die sich aus Tagebüchern und anderen Aufzeichnungen speisen.
Herausgekommen ist eine Geschichte über vier Frauen Margarete, Marianne, Monika und letztendlich Miriam , die auch Namensgeberin des Titels ist, denn sie war unerwünscht. Als schwarzes Kind in den sechziger Jahren von einer deuten Mutter Monika und einem nigerianischen Vater. Welch ein Frevel in dieser Zeit.
Erzählt wird aber von Anfang des Jahrhunderts an , beginnend in Dresden wo Margarete in Dresden im Großbürgertum groß wurde.
Alle Frauen und ihre Lebenswege werden umrissen, die Auseinandersetzungen, die Verletzungen, die man sich gegenseitig angetan hat, aber auch der Zusammenhalt.
Auch die Zeitgeschichte kommt in diesem Buch nicht zu kurz, was mich sehr gefreut hat und der ich gerne gefolgt bin.
Eine Familiengeschichte, die als Debüt überzeugt und die ich gerne weiterempfehle.