eine tolle Reise durch die deutsche Geschichte mit tollen Frauen
Was für ein tolles Buch und wie verdient, dass es für den deutschen Buchpreis nominiert ist. Dieses Jahr habe ich tatsächlich einige der nominierten Bücher gelesen und finde es sehr schön, dass es auch auf die Short List gekommen ist.
Die Geschichte umspannt vier Frauengenerationen aus einer Familie, wo das besondere ist, dass irgendwie alle Frauen es schaffen und eheliche oder fast uneheliche Töchter zu zeugen. So als wäre es eine makabere Familientradition, was ich jetzt aber nicht negativ meine, aber es ist eben doch ungewöhnlich und aufgrund der Zeit über die wir hier reden 1908 , ist es eben doch nicht so einfach gewesen.
Was ich faszinierend fand war, dass die „ungewollten Töchter“ alle sehr starke Charaktere sind, wahrscheinlich ist das auch der Grund weswegen alle Frauen ein wenig rebellieren. Was auch alle Frauen gemeinsam haben ist, dass sie gegen ihre Mütter rebellieren, eher enttäuschende Väter haben und eine gewisse Naivität oder Verträumtheit an den Tag legen.
Was mich wirklich sehr für dieses Buch eingenommen hat war, dass man nie so genau weiß, wie viel Fiktion dabei ist, dann die Art und Weise der Schilderung und die Sprache.
Ich bin wie die Autorin, Miriam Carbe ja ebenfalls ein Mischlingskind, meine Großeltern sind ebenfalls vom Krieg betroffen gewesen, meine Großmutter hat ebenfalls die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen als mein Vater meine Mutter geheiratet hat und mein Großvater hat sogar gewarnt, dass es dann ja gescheckte Kinder gäbe; na super.
Vielleicht hat mich dieses Buch deswegen so angesprochen und auch, weil ich mir wirklich wünschen würde ich hätte mehr nachgefragt. Wie wahnsinnig interessant wäre es gewesen wirklich zu erfahren wie unsere Großeltern und Urgroßeltern diese Zeit tatsächlich erlebt haben.
Absolut lesenswert und hochverdiente Nominierung.
Die Geschichte umspannt vier Frauengenerationen aus einer Familie, wo das besondere ist, dass irgendwie alle Frauen es schaffen und eheliche oder fast uneheliche Töchter zu zeugen. So als wäre es eine makabere Familientradition, was ich jetzt aber nicht negativ meine, aber es ist eben doch ungewöhnlich und aufgrund der Zeit über die wir hier reden 1908 , ist es eben doch nicht so einfach gewesen.
Was ich faszinierend fand war, dass die „ungewollten Töchter“ alle sehr starke Charaktere sind, wahrscheinlich ist das auch der Grund weswegen alle Frauen ein wenig rebellieren. Was auch alle Frauen gemeinsam haben ist, dass sie gegen ihre Mütter rebellieren, eher enttäuschende Väter haben und eine gewisse Naivität oder Verträumtheit an den Tag legen.
Was mich wirklich sehr für dieses Buch eingenommen hat war, dass man nie so genau weiß, wie viel Fiktion dabei ist, dann die Art und Weise der Schilderung und die Sprache.
Ich bin wie die Autorin, Miriam Carbe ja ebenfalls ein Mischlingskind, meine Großeltern sind ebenfalls vom Krieg betroffen gewesen, meine Großmutter hat ebenfalls die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen als mein Vater meine Mutter geheiratet hat und mein Großvater hat sogar gewarnt, dass es dann ja gescheckte Kinder gäbe; na super.
Vielleicht hat mich dieses Buch deswegen so angesprochen und auch, weil ich mir wirklich wünschen würde ich hätte mehr nachgefragt. Wie wahnsinnig interessant wäre es gewesen wirklich zu erfahren wie unsere Großeltern und Urgroßeltern diese Zeit tatsächlich erlebt haben.
Absolut lesenswert und hochverdiente Nominierung.