Frauenschicksale durch ein Jahrhundert
Dieser Roman erzählt anhand von Tagebüchern und Notizen die autobiografische Geschichte vier Generationen von Frauen einer Familie über das 20. Jahrhundert in Deutschland.
Hier werden hundert Jahre deutsche Zeitgeschichte lebendig mit dem Fokus auf der Lebensrealität von Frauen, bzw. Insbesondere Müttern und wie das Weltgeschehen ihr Leben beeinflusste.
Es wird chronologisch erzählt mit kurzen Einschüben zwischendurch aus der Gegenwart und der Perspektive der Autorin. Der Schreibstil ist interessant und angenehm zu lesen, aber auch relativ distanziert.
Spannend war es zu sehen, wie Traumata und Verletzungen an die nächste Generation weitergegeben wurden, obwohl jede es anders machen wollte als ihre Mutter. Generell wurden die verschiedenen und komplexen Mutter-Tochter-Beziehungen wirklich schön aufgearbeitet.
Der Roman war aber auch wirklich keine leichte Kost, da es natürlich um viele schwere, aber wichtige Themen geht, und hatte zwischendurch auch ein paar Längen, sodass ich manchmal wirklich eine Pause vom Lesen brauchte, um das erstmal zu verarbeiten. Dazu muss man sagen, dass das antisemitische und rassistische Gedankengut der Urgroßmutter und Großmutter und anderen Figuren in der Geschichte nicht wirklich eingeordnet wird, was für mich auch in Ordnung war, aber es setzt einen Leser voraus, der sich mit den ganzen Themen und der Geschichte schon richtig auseinandergesetzt hat, was man vielleicht im Hinterkopf behalten sollte.
Außerdem war es wirklich relativ distanziert geschrieben, sodass man keine wirklich emotionale Bindung zu den Figuren aufbauen konnte, wobei das andererseits den Roman vielleicht auch zu schwer gemacht hätte durch die Themen und Ereignisse, die behandelt werden.
Trotz der emotionalen Distanz und einiger Längen, durch die ich mich ein bisschen kämpfen musste, hat mich der Roman doch sehr beeindruckt und ich konnte viel daraus mitnehmen und wurde zum Nachdenken angeregt.
Ich würde ihn allen empfehlen, die ein Interesse an deutscher Geschichte und kein Problem mit ruhigeren und langsameren Roman haben.
Hier werden hundert Jahre deutsche Zeitgeschichte lebendig mit dem Fokus auf der Lebensrealität von Frauen, bzw. Insbesondere Müttern und wie das Weltgeschehen ihr Leben beeinflusste.
Es wird chronologisch erzählt mit kurzen Einschüben zwischendurch aus der Gegenwart und der Perspektive der Autorin. Der Schreibstil ist interessant und angenehm zu lesen, aber auch relativ distanziert.
Spannend war es zu sehen, wie Traumata und Verletzungen an die nächste Generation weitergegeben wurden, obwohl jede es anders machen wollte als ihre Mutter. Generell wurden die verschiedenen und komplexen Mutter-Tochter-Beziehungen wirklich schön aufgearbeitet.
Der Roman war aber auch wirklich keine leichte Kost, da es natürlich um viele schwere, aber wichtige Themen geht, und hatte zwischendurch auch ein paar Längen, sodass ich manchmal wirklich eine Pause vom Lesen brauchte, um das erstmal zu verarbeiten. Dazu muss man sagen, dass das antisemitische und rassistische Gedankengut der Urgroßmutter und Großmutter und anderen Figuren in der Geschichte nicht wirklich eingeordnet wird, was für mich auch in Ordnung war, aber es setzt einen Leser voraus, der sich mit den ganzen Themen und der Geschichte schon richtig auseinandergesetzt hat, was man vielleicht im Hinterkopf behalten sollte.
Außerdem war es wirklich relativ distanziert geschrieben, sodass man keine wirklich emotionale Bindung zu den Figuren aufbauen konnte, wobei das andererseits den Roman vielleicht auch zu schwer gemacht hätte durch die Themen und Ereignisse, die behandelt werden.
Trotz der emotionalen Distanz und einiger Längen, durch die ich mich ein bisschen kämpfen musste, hat mich der Roman doch sehr beeindruckt und ich konnte viel daraus mitnehmen und wurde zum Nachdenken angeregt.
Ich würde ihn allen empfehlen, die ein Interesse an deutscher Geschichte und kein Problem mit ruhigeren und langsameren Roman haben.