Gemischte Gefühle
Die Autorin erzählt ihre eigene Familiengeschichte und ist damit selbst Teil der Generationenfolge, die im Mittelpunkt des Romans steht.
Die erste Hälfte des Romans ließ sich flüssig lesen. Margarethes Geschichte hat mich gleich gepackt, und die Verbindung von Familien- und Zeitgeschichte hat mir gut gefallen. Auch der damalige Zeitgeist wurde sehr authentisch eingefangen. Spannend fand ich, wie die Autorin zeigt, dass sich bestimmte Muster über Generationen hinweg wiederholen. Die Frauen möchten ihr Leben anders gestalten als ihre Mütter, geraten letztlich aber oft in ähnliche Situationen. Besonders die vielen Verluste während und nach dem Krieg haben mich sehr berührt.
Der zweite Teil des Romans hat bei mir gemischte Gefühle ausgelöst. Monikas Geschichte hat mich zwar bewegt, allerdings empfand ich die Erzählung stellenweise als etwas langatmig. Ihre psychischen Erkrankungen und die Art, wie damals damit umgegangen wurde, sind tragisch. Auch der Umgang ihrer Familie mit der Schwangerschaft macht die Vorurteile und den Rassismus, die sich durch das gesamte Buch ziehen, noch einmal deutlich. Überrascht hat mich, dass die Autorin bis zum Ende den Fokus auf Monika legt. Ich hätte gerne mehr über ihr eigenes Leben erfahren, denn für mich bleiben noch einige Fragen offen.
Insgesamt hat mir ein wenig der rote Faden gefehlt. Zwar wird die Familiengeschichte chronologisch und biografisch erzählt, viele der angesprochenen Themen werden jedoch nur angerissen und für mein Empfinden nicht ausreichend vertieft. Dadurch fehlte mir stellenweise etwas die erzählerische Entwicklung und auch die inhaltliche Tiefe. Vielleicht liegt genau darin mein Problem mit dem Buch, auch wenn ich es gar nicht so leicht in Worte fassen kann.
Die erste Hälfte des Romans ließ sich flüssig lesen. Margarethes Geschichte hat mich gleich gepackt, und die Verbindung von Familien- und Zeitgeschichte hat mir gut gefallen. Auch der damalige Zeitgeist wurde sehr authentisch eingefangen. Spannend fand ich, wie die Autorin zeigt, dass sich bestimmte Muster über Generationen hinweg wiederholen. Die Frauen möchten ihr Leben anders gestalten als ihre Mütter, geraten letztlich aber oft in ähnliche Situationen. Besonders die vielen Verluste während und nach dem Krieg haben mich sehr berührt.
Der zweite Teil des Romans hat bei mir gemischte Gefühle ausgelöst. Monikas Geschichte hat mich zwar bewegt, allerdings empfand ich die Erzählung stellenweise als etwas langatmig. Ihre psychischen Erkrankungen und die Art, wie damals damit umgegangen wurde, sind tragisch. Auch der Umgang ihrer Familie mit der Schwangerschaft macht die Vorurteile und den Rassismus, die sich durch das gesamte Buch ziehen, noch einmal deutlich. Überrascht hat mich, dass die Autorin bis zum Ende den Fokus auf Monika legt. Ich hätte gerne mehr über ihr eigenes Leben erfahren, denn für mich bleiben noch einige Fragen offen.
Insgesamt hat mir ein wenig der rote Faden gefehlt. Zwar wird die Familiengeschichte chronologisch und biografisch erzählt, viele der angesprochenen Themen werden jedoch nur angerissen und für mein Empfinden nicht ausreichend vertieft. Dadurch fehlte mir stellenweise etwas die erzählerische Entwicklung und auch die inhaltliche Tiefe. Vielleicht liegt genau darin mein Problem mit dem Buch, auch wenn ich es gar nicht so leicht in Worte fassen kann.