Generationsübergreifender Familienroman

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Die Autorin Miriam Carbe schreibt anhand der Tagebücher ihrer Vorfahrinnen ihre Familiengeschichte nieder. Diese beginnt 1912 bei Ihrer Urgroßmutter Margarethe in Dresden. Weiter geht es mit Marianne ihrer Grossmutter und der Flucht in den Wesen Deutschlands, ihre Mutter Monika und endet mit ihrer eigenen Geburt. Als Tochter eines Nigerianers sollte sie eigentlich abgetrieben werden, ein sehr dramatischer Abschnitt. In 32 Kapiteln wechselt sie zwischen ihrer eigenen Perspektive und der Historie. Über Generationen hinweg spielten Männer eher eine untergeordnete Rolle, Rassismus prägte ihr Leben und der soziale Abstieg zeichnet sich ab. Es gibt keine besonderen Spannungsmomente sondern plätschert auf 572 Seiten so dahin. Die Sprache ist sehr einfach (Bsp: "...hatte die Mutti gesagt") Was alle eint, ist die Liebe zur Literatur. So werden sehr viele Gedichte zitiert, besonders Goethe hat es ihnen angetan.