Im Wandel der Zeit
Die Autorin hat einen antiken Bücherschrank geerbt, in dem sich die Tagebücher ihrer Urgroßmutter und ihrer Oma fanden. Aus diesem reichen Schatz hat sie diesen Familienroman basierend auf ihrer eigenen Familiengeschichte geschrieben.
Sie berichtet über ihre Urgroßmutter Margarethe, die eigentlich ein Junge werden sollte. Sie konnte sich mit ihrem Eigensinn schlecht in den für sie vorgesehenen Weg der Eltern einfügen, konnte aber auch nicht ausbrechen. Sie verlor ihren Ehemann im ersten Weltkrieg und heiratete später dessen Bruder. Ihre Tochter Marianne ist auf eine andere Art und Weise eigensinnig und stur. Mariannes Tochter Monika setzt die Linie der unerwünschten Töchter fort und wird Mutter von Miriam, die der Großmutter aufgrund der Hautfarbe zunächst verschwiegen wird.
Es gelingt der Autorin die verschiedenen Zeiten mit ihren Grundeinstellungen, gesellschaftlichen Zwängen, die gerade für Frauen galten, gut darzustellen. Vom Kaiserreich geht es durch die bewegte deutsche Geschichte bis in die heutige Zeit. Die Geschichte wird nicht ganz linear erzählt, immer wieder gibt es Einschübe der Autorin, in denen sie Dinge aus ihrer Sicht darstellt.
Im Großen und Ganzen ein interessanter historischer Roman, der jedoch einige Längen hat. Manches war mir zu ausführlich, hier hätte man gut strafen und das Erzählte dadurch spannender gestalten können.
Sicherlich ein toller Roman für alle die historische Familiengeschichten lieben, aufgrund der Langatmigkeit gibt es von mir 3,5 Sterne, die ich aufrunden, wo es nötig ist
Sie berichtet über ihre Urgroßmutter Margarethe, die eigentlich ein Junge werden sollte. Sie konnte sich mit ihrem Eigensinn schlecht in den für sie vorgesehenen Weg der Eltern einfügen, konnte aber auch nicht ausbrechen. Sie verlor ihren Ehemann im ersten Weltkrieg und heiratete später dessen Bruder. Ihre Tochter Marianne ist auf eine andere Art und Weise eigensinnig und stur. Mariannes Tochter Monika setzt die Linie der unerwünschten Töchter fort und wird Mutter von Miriam, die der Großmutter aufgrund der Hautfarbe zunächst verschwiegen wird.
Es gelingt der Autorin die verschiedenen Zeiten mit ihren Grundeinstellungen, gesellschaftlichen Zwängen, die gerade für Frauen galten, gut darzustellen. Vom Kaiserreich geht es durch die bewegte deutsche Geschichte bis in die heutige Zeit. Die Geschichte wird nicht ganz linear erzählt, immer wieder gibt es Einschübe der Autorin, in denen sie Dinge aus ihrer Sicht darstellt.
Im Großen und Ganzen ein interessanter historischer Roman, der jedoch einige Längen hat. Manches war mir zu ausführlich, hier hätte man gut strafen und das Erzählte dadurch spannender gestalten können.
Sicherlich ein toller Roman für alle die historische Familiengeschichten lieben, aufgrund der Langatmigkeit gibt es von mir 3,5 Sterne, die ich aufrunden, wo es nötig ist