Interessante Familiengeschichte
Miriam Carbe erzählt in Ihrem Roman „Unerwünschte Töchter“ größtenteils anhand von Tagebucheinträgen, persönlichen Erfahrungen und Erzählungen ihre eigene Familiengeschichte über mehrere Jahrzehnte. Im Fokus stehen dabei die Lebenswege und Entscheidungen ihrer weiblichen Vorfahren: ihrer Mutter, Großmutter, Urgroßmutter und Ururgroßmutter. Sehr gefühlvoll und gut recherchiert erzählt sie eine oft tragische Familiengeschichte, die sich über Jahrzehnte vom ersten Weltkrieg bis in die Gegenwart zieht und geht dabei auch immer wieder auf die wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Deutschland ein.
Trotz der sehr persönlichen, ehrlichen und unbeschönigten Einblicke sowohl in die jeweilige Zeit als auch in die Gefühlswelt der Hauptpersonen, konnte mich das Buch nicht wirklich mitreißen. Auch die ständigen und oft sehr plötzlichen Perspektiv-Wechsel haben bei mir eher für Verwirrung als Spannung gesorgt.
Trotzdem ist die Geschichte der vier Frauen, die im persönlichen Schicksal der Autorin mündet, durchaus interessant nachzuvollziehen. Wer sich für langfristige Familiensagen und die politische Entwicklung in Deutschland und deren Einflüsse auf die Menschen im Land interessiert, kann durchaus Gefallen an diesem Buch finden.
Trotz der sehr persönlichen, ehrlichen und unbeschönigten Einblicke sowohl in die jeweilige Zeit als auch in die Gefühlswelt der Hauptpersonen, konnte mich das Buch nicht wirklich mitreißen. Auch die ständigen und oft sehr plötzlichen Perspektiv-Wechsel haben bei mir eher für Verwirrung als Spannung gesorgt.
Trotzdem ist die Geschichte der vier Frauen, die im persönlichen Schicksal der Autorin mündet, durchaus interessant nachzuvollziehen. Wer sich für langfristige Familiensagen und die politische Entwicklung in Deutschland und deren Einflüsse auf die Menschen im Land interessiert, kann durchaus Gefallen an diesem Buch finden.