Interessante Familiengeschichte
Miriam Carbe hat mich mit ihrem Debütroman „Unerwünschte Töchter“ im großen und Ganzen überzeugt. Initial fand ich den Titel sehr spannend und auch das Cover (übrigens wunderbar kombiniert mit der Titelinszenierung) fand ich sehr ansprechend, ich war neugierig auf den Inhalt. Der Klappentext klingt vielversprechend und so startet das Buch auch für mich. Insgesamt belichtet Carbe ihre Familiengeschichte und die ihrer VorfahrInnen, die sie anhand des Nachlasses ihrer Mutter (allerlei Tagebucheinträge) rekonstruiert. Sie tut dies auf eine elegante Art und Weise mit einem recht nahbaren und kurzweiligem Schreibstil, der mir sehr gut gefallen hat. Auch ihre Perspektivwechsel fand ich sehr gelungen, ich habe immer wieder sehr gerne zu diesem Buch gegriffen und insgesamt hat es mich durchaus positiv überrascht. Super!