Schwierige Abhängigkeiten innerhalb einer Familie
Die Autorin Miriam Carbe beschreibt in ihrem autobiografischen Roman "Unerwünschte Töchter" den Werdegang einer Familie über vier Generationen in sehr unterschiedlichen gesellschaftlichen und politischen Konstellationen. Besonderes Augenmerk wird auf die Frauen der Familie gelegt.
Ausgangspunkt des Romans ist die Familie der Großmutter, die in wohlhabenen Verhältnissen aufwächst und lebt. Doch Zeiten des Krieges, der Nachkriegszeit und gesellschaftlicher Umschwünge haben insbesondere auf die Frauen der Familie keine positiven Auswirkungen.
Unverschuldet können alle ihr vorhandenes Potential nicht ausschöpfen. Ihr Leben ist vielmehr geprägt vom Überlebenskampf, mitunter auch benachteiligt durch gesundheitliche Probleme.
Der Roman "Unerwünschte Töchter" erzählt von einer Vielzahl an Protagonisten. Daher ist es verwunderlich, dass er gänzlich ohne wörtliche Rede auskommt. Dies ist jedoch kein Nachteil, ist der Erzählstil doch sehr flüssig und leicht lesbar. Die einzelnen Figuren werden gut charakterisiert und kommen sehr authentisch herüber, der Leser kann sich deshalb gut in die jeweilige Epoche hineinversetzen.
Das gut gestaltete Buchcover verweist auf die wohlhabende Ausgangslage der Familie, in der es selbstverständlich ist, Schmuck zu tragen. Umso erfreulicher ist, dass ein wertvoller Schrank von Generation zu Generation vererbt wird. Dies zeugt davon, dass ein gewisses Maß an Würde bewahrt wurde.
Ausgangspunkt des Romans ist die Familie der Großmutter, die in wohlhabenen Verhältnissen aufwächst und lebt. Doch Zeiten des Krieges, der Nachkriegszeit und gesellschaftlicher Umschwünge haben insbesondere auf die Frauen der Familie keine positiven Auswirkungen.
Unverschuldet können alle ihr vorhandenes Potential nicht ausschöpfen. Ihr Leben ist vielmehr geprägt vom Überlebenskampf, mitunter auch benachteiligt durch gesundheitliche Probleme.
Der Roman "Unerwünschte Töchter" erzählt von einer Vielzahl an Protagonisten. Daher ist es verwunderlich, dass er gänzlich ohne wörtliche Rede auskommt. Dies ist jedoch kein Nachteil, ist der Erzählstil doch sehr flüssig und leicht lesbar. Die einzelnen Figuren werden gut charakterisiert und kommen sehr authentisch herüber, der Leser kann sich deshalb gut in die jeweilige Epoche hineinversetzen.
Das gut gestaltete Buchcover verweist auf die wohlhabende Ausgangslage der Familie, in der es selbstverständlich ist, Schmuck zu tragen. Umso erfreulicher ist, dass ein wertvoller Schrank von Generation zu Generation vererbt wird. Dies zeugt davon, dass ein gewisses Maß an Würde bewahrt wurde.