Vier Frauen
Vier Generationen. Wiederkehrende Konflikte. Und generationsübergreifende Probleme. Das versucht Miriam Carbe in den autobiografischen Roman „Unerwünschte Töchter“ darzulegen.
In dem Roman erzählt Carbe von vier Generationen Frauen in ihrer Familie: Urgroßmutter Margarethe, Großmutter Marianne, Mutter Monika und ihre schließlich (Ur-) Enkelin Miriam. Es geht um finanzielle Nöte, (unfreiwillige) Trennungen, Betrug/ Verrat und psychische Belastungen. Carbe greift für ihren Roman auf Briefe, Tagebücher und Erzählungen zurück. Aber auch ihre eigenen Erlebnisse werden geschildert…
Ich finde die Idee verschiedene Generationen zu verknüpfen gut und spannend. Allerdings entsteht in vielen ähnlichen Büchern ein Konstrukt, dass vom Zusammenhang unlogisch und lückenhaft entsteht. Daher war ich neugierig, wie Carbe es macht.
Der Start mit Urgroßmutter Margarete ist etwas holprig. Viele Informationen fehlen, die Gefühle können nicht adäquat wiedergegeben werden (Gefühlskälte zu Kriegszeiten?) und die Beschreibungen sind dürftig.
Das bessert sich mit jeder Generation- Carbe versteht es, Details einzuarbeiten und Dinge detailliert zu beschreiben. Sei es eine Zugfahrt, die Läuse bei einer Freundin oder das vortreffliche Benehmen beim Arzt. Interessant ist dabei, wie sich die Probleme in jeder Generation ähnlich wiederholen. Dies nutzt Carbe als roten Faden, um durch das Buch zu führen.
Auch wenn der rote Faden gut durch das Buch führt, sind einige Szenen aus meiner Sicht zu lang gezogen und stören meinen Lesefluss, zum Beispiel die Diskussionen um Monikas Zukunftspläne. Anderes bleibt auf der Strecke und unklar (Welche Gefühle haben die früheren Generationen Frauen wirklich zueinander? Welche Rolle spielt zum Beispiel Irni?). Insgesamt hat mir der Roman aber gut gefallen und ich gebe vier Sterne.
In dem Roman erzählt Carbe von vier Generationen Frauen in ihrer Familie: Urgroßmutter Margarethe, Großmutter Marianne, Mutter Monika und ihre schließlich (Ur-) Enkelin Miriam. Es geht um finanzielle Nöte, (unfreiwillige) Trennungen, Betrug/ Verrat und psychische Belastungen. Carbe greift für ihren Roman auf Briefe, Tagebücher und Erzählungen zurück. Aber auch ihre eigenen Erlebnisse werden geschildert…
Ich finde die Idee verschiedene Generationen zu verknüpfen gut und spannend. Allerdings entsteht in vielen ähnlichen Büchern ein Konstrukt, dass vom Zusammenhang unlogisch und lückenhaft entsteht. Daher war ich neugierig, wie Carbe es macht.
Der Start mit Urgroßmutter Margarete ist etwas holprig. Viele Informationen fehlen, die Gefühle können nicht adäquat wiedergegeben werden (Gefühlskälte zu Kriegszeiten?) und die Beschreibungen sind dürftig.
Das bessert sich mit jeder Generation- Carbe versteht es, Details einzuarbeiten und Dinge detailliert zu beschreiben. Sei es eine Zugfahrt, die Läuse bei einer Freundin oder das vortreffliche Benehmen beim Arzt. Interessant ist dabei, wie sich die Probleme in jeder Generation ähnlich wiederholen. Dies nutzt Carbe als roten Faden, um durch das Buch zu führen.
Auch wenn der rote Faden gut durch das Buch führt, sind einige Szenen aus meiner Sicht zu lang gezogen und stören meinen Lesefluss, zum Beispiel die Diskussionen um Monikas Zukunftspläne. Anderes bleibt auf der Strecke und unklar (Welche Gefühle haben die früheren Generationen Frauen wirklich zueinander? Welche Rolle spielt zum Beispiel Irni?). Insgesamt hat mir der Roman aber gut gefallen und ich gebe vier Sterne.