Vier Generationen

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Unerwünschte Töchter von Miriam Carbe erzählt eindrucksvoll die Geschichte einer Familie im Verlauf des 20. Jahrhundert und umfasst damit ganze vier Generationen von Frauen. Im Mittelpunkt stehen Margarethe, Marianne, Monika und schließlich die Erzählerin selbst – Frauen, deren Leben von Krieg, gesellschaftlichen Zwängen und dem Wunsch nach Selbstbestimmung geprägt ist. Die Entwicklung der Familie über die Jahrzehnte hinweg und der Versuch, sich trotz aller Widerstände einen eigenen Weg zu erkämpfen habe ich als mitreißend und bewegend empfunden.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen: Der Schreibstil ist ruhig, eindringlich und gleichzeitig nahbar, sodass man tief in die Familiengeschichte eintauchen kann. Ich habe mich beim Lesen durchgehend gut unterhalten gefühlt und fand es spannend zu sehen, wie sich Themen und Konflikte über Generationen hinweg wiederholen. Insgesamt sehr lesenswerte Familiensaga, die noch lange nachwirkt.