wortgewaltig, schockierend und doch Zeitgeschichte

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dimue Avatar

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Auto-fiktional wird die Geschichte der Autorin erzählt. Margarete, welche den ersten Weltkrieg miterlebte und die Nachkriegszeit, ihre Tochter Marianne den zweiten Weltkrieg, Monika die 50er/60er und dann Miriam.

Es ist einer dieser Bücher, welche man immer überlegt, was ist real und was nicht. Es ist, dass ich dachte, oh, das war, aber nett. Oder oh, das habe ich so gar nicht gedacht und aber auch echt vieles, was ich hart fand. Vor allem diese Angst vor der Schande, diesen Zwang heiraten zu wollen und dann doch die Stärke zu haben alleinerziehend zu sein.

Die einerseits Bildungshöhen und dann doch wieder sich den Weg in die Gesellschaft kämpfend. Dänemark fand ich eine schöne Sequenz und auch wenn erzählt wurde, wie die Väter kennen gelernt wurde. Miriam, als farbiges Kind, welches zu Beginn nur durch göttliche Fügnis überlebte mit einer Mutter, welche selbst noch ein Kind war.

Es war traurig zu hören. Auch wie über die Nazizeit gesprochen wurde, ich weiß, es gehört zu unserer Geschichte, nur rumorte es doch in mir, weil man jetzt die Geschichten kennt von damals. Ich finde es ein wunderbares Buch um die Zeitgeschichte kennen zu lernen und ich bin sooo froh, jetzt zu leben.

Simone Kabst liest das Buch mit zum Teil Schalk in der Stimme und ich fand die Stimme angenehm anzuhören. Sie schaffte es, dass ich der Geschichte trotz der Zeitsprünge und zum Teil sehr sensiblen Themen gut folgen konnte.