Zwischen Nähe und Unverständnis
„Unerwünschte Töchter“ fand ich grundsätzlich interessant, gerade durch die verschiedenen Generationen und den zeitgeschichtlichen Hintergrund. Die Familiengeschichte bietet viel Stoff und einige Entwicklungen waren wirklich spannend.
Schwierig fand ich allerdings die Perspektivwechsel. Sobald eine Figur, die vorher als Tochter erlebt wurde, später zur Mutter wird, wirkt sie aus der neuen Perspektive plötzlich extrem unsympathisch. Dadurch waren die Wechsel für mich teilweise sehr abrupt und nicht immer nachvollziehbar. Gerade weil man die Figuren vorher anders kennengelernt hat, hat mir an manchen Stellen etwas die Verbindung zwischen den verschiedenen Perspektiven gefehlt.
Auch die zeitgeschichtliche Einordnung fand ich interessant, stellenweise aber etwas undifferenziert. Vielleicht ist das teilweise bewusst so angelegt, weil es eben um sehr persönliche Familiengeschichten und Wahrnehmungen geht – für mich hat es trotzdem nicht immer ganz funktioniert.
Insgesamt also ein interessantes Buch mit einem spannenden zeitgeschichtlichen Ansatz, das mich aber nicht durchgehend überzeugen konnte.
Schwierig fand ich allerdings die Perspektivwechsel. Sobald eine Figur, die vorher als Tochter erlebt wurde, später zur Mutter wird, wirkt sie aus der neuen Perspektive plötzlich extrem unsympathisch. Dadurch waren die Wechsel für mich teilweise sehr abrupt und nicht immer nachvollziehbar. Gerade weil man die Figuren vorher anders kennengelernt hat, hat mir an manchen Stellen etwas die Verbindung zwischen den verschiedenen Perspektiven gefehlt.
Auch die zeitgeschichtliche Einordnung fand ich interessant, stellenweise aber etwas undifferenziert. Vielleicht ist das teilweise bewusst so angelegt, weil es eben um sehr persönliche Familiengeschichten und Wahrnehmungen geht – für mich hat es trotzdem nicht immer ganz funktioniert.
Insgesamt also ein interessantes Buch mit einem spannenden zeitgeschichtlichen Ansatz, das mich aber nicht durchgehend überzeugen konnte.