Gefällt mir! Liest sich vielversprechend!
Obschon Arno Strobel ein sehr bekannter Krimiautor ist, und ich mir immer einmal vorgenommen hatte, ein Buch von ihm zu lesen, war diese Leseprobe hier meine erste Lektüre von ihm. Die Geschichte liest sich gut, vor allem gefällt mir, dass sich Arno Strobel nicht gleich in irgendwelche blutrünstigen Inhalte stürzt, sondern es hier vielmehr um tiefgründige, komplexe Psychologie geht und die Story sich eher langsam entwickelt und quasi von hinten "aufrollt". Hier vermischt sich die Gegenwart mit der Vergangenheit ...die Medizinstudentin Luisa verfügt über ein fotografisches Gedächtnis, was ihr im Leben viele Vorteile verschafft. Mit 5 wurde sie entführt, von einem gestörten Psychiater und einer "Gehilfin". Das war eine Patientin von ihm, die er gefügig gemacht hatte. Soweit die Vergangenheit. Nun ist diese ehemalige Entführungs-Gehilfin verschwunden, was Luisa durch einen Flyer an der Uni erfährt. Und nun werden alle ihre Erinnerungen wieder wach, und sofort keimt auch in ihr der Verdacht, dass hinter diesem Verschwinden ja soviel mehr stecken könnte. Sie startet mit der Suche nach dieser Frau, die einst auch Mitbeteiligte an ihrer Entführung war...Das Cover mit dem Schlüssel finde ich einzigartig, der Buchtitel lässt mich vermuten, warum er so gewählt wurde, aber ich bin noch nicht ganz davon überzeugt, ob ich damit richtig liege. Auf jeden Fall war meine erste Lese-Begegnung mit Arno Strobel sehr vielversprechend, gerne würde ich diesen Krimi lesen. Leider waren bereits alle Wunschbücher vergriffen, schade.