Leseeindruck in drei Worten: ruhig – unheimlich – packend!

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jane.bookish Avatar

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Der Einstieg ist zwar ruhig, aber sofort unheimlich. Einerseits Luisa – hochbegabt, erfolgreich, rational. Und dann kommt das Vermisstenplakat. Ab da kippte die Geschichte spürbar. Vergangenheit und Gegenwart greifen ineinander, Erinnerungen drängen sich auf... und man merkt schnell, dass das hier ein super Thriller wird.
Die Szene in der Hütte ist zwar kühl erzählt, aber maximal verstörend. Auch der Perspektivwechsel mit Ramin funktioniert gut und bringt Struktur, aber ohne die Spannung rauszunehmen.

Der Stil ist klar, sachlich und sehr gut lesbar.

Unterm Strich: ein klassischer Strobel-Auftakt – ruhig, düster, psychologisch unangenehm. Lieben wir.