Wenn Erinnerungen zur Gefahr werden
Die Leseprobe von Ungelöst - Die erste Zeugin hat mich sofort gepackt. Die Idee einer jungen Frau mit fotografischem Gedächtnis, deren eigene Kindheitserinnerungen plötzlich wieder hochkommen, ist nicht nur spannend, sondern auch psychologisch sehr reizvoll. Für Luisa ist Erinnerung kein vager Rückblick, sondern etwas absolut Gegenwärtiges - und genau das macht ihre Situation so beklemmend.
Besonders gelungen finde ich die Verbindung aus persönlichem Trauma und klassischer Ermittlungsarbeit. Während Luisa mit Bildern konfrontiert wird, die sie nie vergessen konnte, beginnt parallel die Arbeit an einem alten, ungelösten Fall. Man spürt früh, dass sich beide Ebenen unaufhaltsam aufeinander zubewegen. Die kurze Täterperspektive verstärkt dieses Gefühl zusätzlich und sorgt für eine unterschwellige, dauerhafte Spannung.
Der Schreibstil ist klar, flüssig und sehr atmosphärisch. Die Leseprobe schafft es, Neugier zu wecken, ohne zu viel preiszugeben, und hinterlässt viele offene Fragen. Ich möchte unbedingt weiterlesen, weil dieser Thriller das Potenzial hat, tief unter die Haut zu gehen - nicht durch Tempo, sondern durch Erinnerung, Schuld und psychologischen Druck.
Besonders gelungen finde ich die Verbindung aus persönlichem Trauma und klassischer Ermittlungsarbeit. Während Luisa mit Bildern konfrontiert wird, die sie nie vergessen konnte, beginnt parallel die Arbeit an einem alten, ungelösten Fall. Man spürt früh, dass sich beide Ebenen unaufhaltsam aufeinander zubewegen. Die kurze Täterperspektive verstärkt dieses Gefühl zusätzlich und sorgt für eine unterschwellige, dauerhafte Spannung.
Der Schreibstil ist klar, flüssig und sehr atmosphärisch. Die Leseprobe schafft es, Neugier zu wecken, ohne zu viel preiszugeben, und hinterlässt viele offene Fragen. Ich möchte unbedingt weiterlesen, weil dieser Thriller das Potenzial hat, tief unter die Haut zu gehen - nicht durch Tempo, sondern durch Erinnerung, Schuld und psychologischen Druck.