Schöpft Potenzial nicht aus
Luisa ist wie erstarrt, als sie in München, weit weg von ihrer Heimatstadt, mit einer Vergangenheit konfrontiert wird, die sie am liebsten vergessen würde. Doch schnell fängt sie sich, um sich den Dämonen zu stellen, damit der damalige Alptraum keine Wiederholung erfährt. Gemeinsam mit Hauptkommissar Ramin Brunner folgt sie Hinweisen und Indizien, die beide immer weiter hineinziehen in ein nahezu undurchdringliches Geflecht, und ganz tief hinein in die Tiefen der menschlichen Psyche.
Arno Strobel beherrscht es in seinen Büchern meisterhaft, Querverbindungen zu seinen anderen Titeln herzustellen. Sei es über Figuren, die in unterschiedlichen Verhältnissen zueinander stehen, einzelne kurze Sequenzen oder auch ganze Handlungsstränge. Dennoch hat man niemals das Gefühl, es würde an Informationen mangeln. Vielmehr wird die Neugierde geschürt, dem ein oder anderen Verweis zu folgen und das entsprechende Werk zur Hand zu nehmen.
Der vorliegende Fall bewegt sich auf unterschiedlichen Zeitebenen, da Rückblicke unausweichlich sind, um sämtliche Verstrickungen erfassen zu können. Gleichzeitig ist eine hohe Konzentration geboten, um sich nicht in den Ausführungen zu verirren, die den Leser in unregelmäßigen Abständen aufs Glatteis führen sollen. Um jedoch eine tatsächliche Verbindung zum Inhalt und den Figuren aufbauen zu können, fehlt letzteren eine gewisse Tiefe. Sie bleiben über einen weiten Zeitraum zu blass, womöglich folgt in weiteren Bänden eine dahingehende Entwicklung.
Die weibliche Hauptprotagonistin, Luisa, besitzt ein eidetisches Gedächtnis. Dieser Aspekt ist eng verknüpft mit dem Verlauf der Ermittlungen, und durchaus spannend gestaltet. Sicherlich ist die Thematik generell weitaus komplexer, für das Verständnis und die Nachvollziehbarkeit ist die Darstellung jedoch völlig ausreichend. Dennoch kann nicht verhindert werden, dass das Geschehen hin und wieder an Tempo einbüßt und dadurch sogar vorhersehbarer wird. Zu offensichtlich ist manch falsche Fährte.
Im Großen und Ganzen handelt es sich um einen soliden Auftakt, der sich flüssig und zügig liest und noch einiges an Potenzial für Folgebände bietet.
Arno Strobel beherrscht es in seinen Büchern meisterhaft, Querverbindungen zu seinen anderen Titeln herzustellen. Sei es über Figuren, die in unterschiedlichen Verhältnissen zueinander stehen, einzelne kurze Sequenzen oder auch ganze Handlungsstränge. Dennoch hat man niemals das Gefühl, es würde an Informationen mangeln. Vielmehr wird die Neugierde geschürt, dem ein oder anderen Verweis zu folgen und das entsprechende Werk zur Hand zu nehmen.
Der vorliegende Fall bewegt sich auf unterschiedlichen Zeitebenen, da Rückblicke unausweichlich sind, um sämtliche Verstrickungen erfassen zu können. Gleichzeitig ist eine hohe Konzentration geboten, um sich nicht in den Ausführungen zu verirren, die den Leser in unregelmäßigen Abständen aufs Glatteis führen sollen. Um jedoch eine tatsächliche Verbindung zum Inhalt und den Figuren aufbauen zu können, fehlt letzteren eine gewisse Tiefe. Sie bleiben über einen weiten Zeitraum zu blass, womöglich folgt in weiteren Bänden eine dahingehende Entwicklung.
Die weibliche Hauptprotagonistin, Luisa, besitzt ein eidetisches Gedächtnis. Dieser Aspekt ist eng verknüpft mit dem Verlauf der Ermittlungen, und durchaus spannend gestaltet. Sicherlich ist die Thematik generell weitaus komplexer, für das Verständnis und die Nachvollziehbarkeit ist die Darstellung jedoch völlig ausreichend. Dennoch kann nicht verhindert werden, dass das Geschehen hin und wieder an Tempo einbüßt und dadurch sogar vorhersehbarer wird. Zu offensichtlich ist manch falsche Fährte.
Im Großen und Ganzen handelt es sich um einen soliden Auftakt, der sich flüssig und zügig liest und noch einiges an Potenzial für Folgebände bietet.