Start einer neuen Reihe, aber doch auch Fortsetzung einer anderen Reihe
Luisa Menkhoff hat ein eidetisches Gedächtnis. Ein Flugblatt löst die Erinnerungen an ihre Entführung in ihrer Kindheit aus. Sie wendet sich an die Münchner Polizei. Hauptkommissar Ramin Brunner holt sie in seine Cold-Case-Einheit. Beide erkennen zu spät, dass sie etwas übersehen haben.
Dies ist einer jener Thriller, die für meinen Geschmack zu ambitioniert angelegt sind und dadurch auf gewisse Weise unbequem sind. Die Spannung ist da, aber nicht auf die Weise, wie ich es mag. Es ist, als wäre zu viel gefeilt worden, zu viel zu kantig und zu akkurat. Auch wenn ich die Ermittler mit Macke langsam satt bin, ist Ramin Brunner zu normal geraten. Seine Familiengeschichte ist zwar mit eingewebt, trägt für mich jedoch nicht dazu bei, besonders beeindruckt oder emotional eingebunden zu sein.
Anders bei Luisa. Man muss sie mögen, man muss sie einfach beschützen wollen, Mitgefühl für sie haben. Umso härter treffen dann die Wendungen und Twists in der Story. Dennoch ist mir das insgesamt zu schwülstig, zu sehr nach einem Strickmuster gearbeitet. Vor allem aber ist die Auflösung etwas arg weit hergeholt und nicht sehr realitätsnah. Das mag ich so dann doch nicht.
Ich habe erst nach dem Hören des von Dietmar Wunder in gewohnter Weise eingesprochenen Hörbuchs erfahren, dass dies zwar der Auftakt einer Reihe ist, es aber im Grunde einen Vorgängerband gibt. Möglicherweise hätte mich das vom Hören abgehalten, hätte ich es vorher gewusst. Und möglicherweise hätte mir dieser Thriller besser gefallen, hätte ich den Vorgänger gelesen oder gehört. So jedoch bin ich weder begeistert noch enttäuscht. Ich hatte halt eine mehr oder weniger fesselnde Unterhaltung und bin schon wieder dabei, die Story unter Ferner liefen abzuhaken und zu vergessen. Schade eigentlich. Aber deshalb eben von mir drei Sterne.
Dies ist einer jener Thriller, die für meinen Geschmack zu ambitioniert angelegt sind und dadurch auf gewisse Weise unbequem sind. Die Spannung ist da, aber nicht auf die Weise, wie ich es mag. Es ist, als wäre zu viel gefeilt worden, zu viel zu kantig und zu akkurat. Auch wenn ich die Ermittler mit Macke langsam satt bin, ist Ramin Brunner zu normal geraten. Seine Familiengeschichte ist zwar mit eingewebt, trägt für mich jedoch nicht dazu bei, besonders beeindruckt oder emotional eingebunden zu sein.
Anders bei Luisa. Man muss sie mögen, man muss sie einfach beschützen wollen, Mitgefühl für sie haben. Umso härter treffen dann die Wendungen und Twists in der Story. Dennoch ist mir das insgesamt zu schwülstig, zu sehr nach einem Strickmuster gearbeitet. Vor allem aber ist die Auflösung etwas arg weit hergeholt und nicht sehr realitätsnah. Das mag ich so dann doch nicht.
Ich habe erst nach dem Hören des von Dietmar Wunder in gewohnter Weise eingesprochenen Hörbuchs erfahren, dass dies zwar der Auftakt einer Reihe ist, es aber im Grunde einen Vorgängerband gibt. Möglicherweise hätte mich das vom Hören abgehalten, hätte ich es vorher gewusst. Und möglicherweise hätte mir dieser Thriller besser gefallen, hätte ich den Vorgänger gelesen oder gehört. So jedoch bin ich weder begeistert noch enttäuscht. Ich hatte halt eine mehr oder weniger fesselnde Unterhaltung und bin schon wieder dabei, die Story unter Ferner liefen abzuhaken und zu vergessen. Schade eigentlich. Aber deshalb eben von mir drei Sterne.