Ungelöst
Arno Strobel schafft es auch diesmal, schon auf den ersten Seiten ein Gefühl von Unruhe und unterschwelliger Bedrohung aufzubauen. Ungelöst – Die erste Zeugin lebt weniger von brutaler Action als von psychologischem Druck, Erinnerungen, Zweifeln und der Frage, wem man überhaupt trauen kann.
Besonders stark ist die Hauptfigur Luisa: Ihre Vergangenheit, ihre besondere Wahrnehmung und ihre innere Zerrissenheit machen sie zu einer Figur, mit der man schnell mitfiebert. Auch das Zusammenspiel mit Ermittler Ramin Brunner wirkt glaubwürdig und bringt zusätzliche Dynamik in die Geschichte.
Der Schreibstil ist typisch Strobel: kurze Kapitel, flüssig, direkt und mit vielen Momenten, die einen dazu bringen, „nur noch ein Kapitel“ lesen zu wollen. Die Cold-Case-Thematik verleiht dem Buch zusätzlich einen spannenden kriminalistischen Aspekt.
Im Mittelteil nimmt sich die Geschichte etwas mehr Zeit für Figurenentwicklung und Hintergründe, was nicht jeder Thriller-Leser gleich spannend finden wird. Dafür zahlt sich diese Ruhe später durch eine dichtere Atmosphäre und mehrere glaubwürdige Wendungen aus.
Besonders stark ist die Hauptfigur Luisa: Ihre Vergangenheit, ihre besondere Wahrnehmung und ihre innere Zerrissenheit machen sie zu einer Figur, mit der man schnell mitfiebert. Auch das Zusammenspiel mit Ermittler Ramin Brunner wirkt glaubwürdig und bringt zusätzliche Dynamik in die Geschichte.
Der Schreibstil ist typisch Strobel: kurze Kapitel, flüssig, direkt und mit vielen Momenten, die einen dazu bringen, „nur noch ein Kapitel“ lesen zu wollen. Die Cold-Case-Thematik verleiht dem Buch zusätzlich einen spannenden kriminalistischen Aspekt.
Im Mittelteil nimmt sich die Geschichte etwas mehr Zeit für Figurenentwicklung und Hintergründe, was nicht jeder Thriller-Leser gleich spannend finden wird. Dafür zahlt sich diese Ruhe später durch eine dichtere Atmosphäre und mehrere glaubwürdige Wendungen aus.