Was passiert, wenn die Vergangenheit anklopft?
Das Leben könnte so schön sein, doch dann stolpert Medizinstudentin Luisa Menkhoff über eine Vermisstenanzeige: Sofort erkennt sie die Partnerin des Mannes, der Luisa als kleines Kind entführt hat. Als sie sich an die Polizei wendet, ahnt sie noch nicht, welche Schrecken sie erwarten...
Das Cover ist jetzt nichts Besonderes, der bekannte Autorenname ist wohl eher das Ausschlaggebende, das Buch in die Hand zu nehmen.
Die Geschichte beginnt spannend, ein Rätsel um die Vermisste, das man gerne gelöst haben möchte. Die verschiedenen Perspektiven beleben den Erzählfluss und die kurzen Kapitel lassen sich schnell weglesen. Die meisten Charaktere sind sympathisch und manch einer versteckt sogar einen weichen Kern unter seiner harten Schale. Luisa finde ich ein wenig anstrengend mit ihrer "Ich lasse mich nicht bemuttern"-Art, und das, obwohl Schutz durchaus angebracht ist und sie durch ihr Verhalten eigentlich sehenden Auges ins Verderben rennt. Bei Hauptkommissar Ramin gibt es auch eine Situation, in der er überhaupt nicht seiner Beschreibung als Superermittler mit schneller Auffassungsgabe gerecht wird, da wusste ich ja vor ihm noch Bescheid und hatte die gleichen Infos. "Das Wesen", das man wohl als Vorgängerbuch bezeichnen könnte, habe ich vor etlichen Jahren bereits gelesen und war eines der ersten Arno-Strobel-Bücher für mich, welches mir auch gut gefallen hat. Daher war ich gespannt, wie diese Geschichte wohl weitergeführt wird. Die Ermittlungen sind spannend gestaltet und gegen Ende werden einem ein paar spannende Wendungen präsentiert. Der Abschluss ist ebenfalls gelungen und eigentlich würde ich nun 4 Sterne geben, wenn eine Sache nicht wäre: Die vielen, vielen, viiiielen Wiederholungen. Anfangs wird mehrmals wiederholt, wer der KK11-Leiter ist - da könnte ich noch darüber hinwegsehen. Aber später wird uns auch noch Luisas Werdegang detailreich nochmals vorgebetet, obwohl wir die exakt gleichen Infos kurz zuvor schon erhalten haben. Das gleiche Spiel bei den Ermittlungen: Wenn sich die Polizisten gegenseitig auf den aktuellen Stand bringen, werden die Ergebnisse, die wir als Leser ja schon kennen, nochmals vollständig durchgekaut, was einfach nur nervig ist, diese Passagen hätte man getrost streichen können.
Eigentlich ein fesselnder Thriller, bei dem mich die ständigen Wiederholungen aus dem Fluss gerissen haben und ich somit 3 Sterne vergebe. Hoffentlich wird das im nächsten Fall besser lektoriert.
Das Cover ist jetzt nichts Besonderes, der bekannte Autorenname ist wohl eher das Ausschlaggebende, das Buch in die Hand zu nehmen.
Die Geschichte beginnt spannend, ein Rätsel um die Vermisste, das man gerne gelöst haben möchte. Die verschiedenen Perspektiven beleben den Erzählfluss und die kurzen Kapitel lassen sich schnell weglesen. Die meisten Charaktere sind sympathisch und manch einer versteckt sogar einen weichen Kern unter seiner harten Schale. Luisa finde ich ein wenig anstrengend mit ihrer "Ich lasse mich nicht bemuttern"-Art, und das, obwohl Schutz durchaus angebracht ist und sie durch ihr Verhalten eigentlich sehenden Auges ins Verderben rennt. Bei Hauptkommissar Ramin gibt es auch eine Situation, in der er überhaupt nicht seiner Beschreibung als Superermittler mit schneller Auffassungsgabe gerecht wird, da wusste ich ja vor ihm noch Bescheid und hatte die gleichen Infos. "Das Wesen", das man wohl als Vorgängerbuch bezeichnen könnte, habe ich vor etlichen Jahren bereits gelesen und war eines der ersten Arno-Strobel-Bücher für mich, welches mir auch gut gefallen hat. Daher war ich gespannt, wie diese Geschichte wohl weitergeführt wird. Die Ermittlungen sind spannend gestaltet und gegen Ende werden einem ein paar spannende Wendungen präsentiert. Der Abschluss ist ebenfalls gelungen und eigentlich würde ich nun 4 Sterne geben, wenn eine Sache nicht wäre: Die vielen, vielen, viiiielen Wiederholungen. Anfangs wird mehrmals wiederholt, wer der KK11-Leiter ist - da könnte ich noch darüber hinwegsehen. Aber später wird uns auch noch Luisas Werdegang detailreich nochmals vorgebetet, obwohl wir die exakt gleichen Infos kurz zuvor schon erhalten haben. Das gleiche Spiel bei den Ermittlungen: Wenn sich die Polizisten gegenseitig auf den aktuellen Stand bringen, werden die Ergebnisse, die wir als Leser ja schon kennen, nochmals vollständig durchgekaut, was einfach nur nervig ist, diese Passagen hätte man getrost streichen können.
Eigentlich ein fesselnder Thriller, bei dem mich die ständigen Wiederholungen aus dem Fluss gerissen haben und ich somit 3 Sterne vergebe. Hoffentlich wird das im nächsten Fall besser lektoriert.